Ich weiß gar nicht, wie weit ich im letzten
Post gekommen bin, denn ich schreibe hier in die Konserve, da kein Internet
verfügbar. Zz. bin ich wieder Kalow, reise aber in 2 Stunden zurück nach
Yangon, um dort meinen letzten Burma-Tag zu verleben. Übermorgen ist dann
wieder einer dieser „verlorenen“ Tage: Aufstehen, Packen, Frühstücken, zum
Flughafen, Einchecken, Warten, Fliegen, Erstorientierung (Sim-Card,
Taxi-Situation) in einer neuen Stadt orientieren und Hotel finden und dann –
nach einem schnellen Abendessen im Hotel oder um die Ecke in irgendeinem Kiosk
– ab ins Bett, mal sehen, wie hoch die Luftfeuchtigkeit und der Hitzepegel
nachts in PhnomPenh ist, ich habe jedenfalls ein Hotel mit Air Condition
gebucht. Mein Flug ist um 16:30, d.h. so gegen 12 muss ich mich auf den Weg
machen, da der Weg zum Flughafen ziemlich lang ist und das Verkehrschaos
herrscht – bin gespannt auf den Sicherheitscheck in Yangoon und hoffe, dass ich
meine restlichen Kyat (gesprochen Tschatt) noch zurückwechseln kann, um Halb Acht
Ortszeit werde ich dann anlanden. Auf Cambodia freue ich mich, habe schon
einiges Interessantes gehört und außerdem gönne ich mir einen wirklich lockeren
Einstieg, da ich erst einmal fast eine Woche dort bleibe, weil ich ja mein
China-Visum da nun endgültig beantragen will (hoffentlich klappts), gebucht
habe ich das Hotel schon mal bis Mittwoch. Ich werde also Gelegenheit haben,
mich umzusehen und vielleicht auch mal ein Museum von innen zu sehen.
Burma hat mir jedenfalls gut getangetan. Es
ist ein langsames Land – hier kommt die große Ruhe. Das Land
ist groß, fast 2000 km Längenausdehnung zwischen Korallenmeer und Himalaya,
aber der Großteil ist gesperrt oder unerreichbar (es sei denn, man scheut kein
Risiko und vor allen Dingen keine Kosten). Einige erreichbare
Regionen, vor allen Dingen das Delta und die Westküste, sowie die Gegend direkt
südöstlich von Yangoon muss ich mir wohl für ein anderes Mal aufheben. Die
Preise für Touristen explodieren hier, die Einheimischen haben überhaupt keine
Vorstellung von den finanziellen Verhältnissen der Westler, sie sehen uns alle
als Millionäre – mindestens, so dass eine Budgetierung für eine Reise ziemlich
schwierig ist. Gestern war ich in Pindaya, um mir die Grotte mit den 8000
Buddhas anzuschauen – tatsächlich ein beeindruckendes Erlebnis. Gerne hätte ich
da auch übernachtet, aber das einzig bezahlbare Hotel war bereits voll (meist
mit Burmesen), die beiden anderen Hotels wollten 30 bzw. 40 Dollar für ein
Zimmer, das eher jeweils drittklassig ist und überhaupt in keinem Verhältnis
zur Leistung steht, insbesondere die Sanitäranlagen betreffend. Im letzten Jahr
kostete das eine Hotel noch 25 bzw. 8 Dollar, da sieht man die Preissteigerung,
das Hauptthema unter den Rucksackreisenden. Andererseits kann man nur schwer z.B.
mit den Einheimischen reisen, um überhaupt vorwärts zu kommen, nimmt man die
„schnellen“ Nachtbusse, die natürlich auch von den Burmesen genutzt werden,
allerdings nur von den Wohlhabenden. Viele Orte erreicht man so aber gar nicht.
So Pindaya. Nur ein Pick-up fährt morgends um Acht von Auung Ban, einer Stadt,
ca. 20 Minuten Autowegs entfernt von Kalow. Ich also um 6 aufgestanden, um
Viertel vor sieben beim Pick-up nach Auung Ban (ausnahmsweise mal den
Einheimischenpreis bezahlt – die waren so verblüfft, dass ein Tourist
mitwollte), dann in Auung Ban den Anschluss-Pick-up suchen und finden, dann
fuhr der gar nicht um Acht (da noch nicht voll, es gibt i.d.R. keinen genauen
Zeitplan, weswegen man auch so früh wie möglich da sein sollte, Pick-ups
fahren, wenn sie voll sind), erst um 10 Uhr in Pindaya (Entfernung von Kalow ca
50 KM) dazwischen eine reiche Agrarlandschaft, rote Erde, aufbereitete Felder
um die Saat - einzubringen – wunderschön dazwischen alte ausladende Bäume, die
Straße bisweilen staubig, da Upgrading (na ja) In Pindaya erfahre ich, dass ich
dort nicht über Nacht bleiben kann, also nur 2 Stunden für die Höhlen.
Unterwegs gibt es einen riesigen Markt, den ich gerne gesehen hätte, denn
gestern war Vollmondfest und die Stadt voll
mit den Bauern aus der umliegenden Gegend. Aber leider habe ich keine
Zeit, nur die brüllende Werbung belästigt mein Ohr für Waschmittel und Seife,
Reisen und Töpfe, alles mit Lautsprecher und „moderner Schmalzmusik und das in
enger räumlicher Konkurrenz zueinander. In sengender Hitze die 2 Km zur Höhle
gelaufen (die Einheimischen schmunzeln, denn jeder Einheimische nimmt die
Pferdekutsche für den Weg, die ich aber wegen des völlig überzogenen Preises
nicht bereit bin zu zahlen), dann die 500 und etwas Stufen hochgeächzt (wieder
Lächeln der Einheimischen, die alle mit dem Motorrad oder Auto hochfahren, aber
den Ausländern ist das Mieten der Motorräder ja verboten), dann die Höhle (erst
mal Kamerageld abdrücken – gilt natürlich nur für Ausländer, obwohl auch die
Burmesen mit ihren Händys lustig viele Bilder schießen), dann Eintrittspreis in
Dollar entrichten (da ich nicht in einer Reisegruppe unterwegs war, wurde ich
hierbei übersehen – auch gut, ich habe mich nicht in die erste Reihe gedrängt).
Die Höhle anschauen – toll, dann hecktisch in der Mittagshitze zurück, da der
einzige Pick-up zurück irgendwann ab 12 zurückfahren soll. Die Taxi- und
Motorradfahrer sagen zuerst einmal, als ich nach der Haltestelle frage (falls
sie mich überhaupt verstehen, denn Englisch sprechen nicht alle und mein
Burmesisch ist doch ziemlich rudimentär und falls ich doch einige Sätze
hervorbringe, dann verstehen das die Fahrer sicherheitshalber dann doch nicht)
und bieten mir die Rückfahrt nach Auung Ban für 40 bzw. für 15 Dollar an
(hingefahren bin ich für einen Dollar). Im Teestall zeigen sie in alle
Richtungen und einige meinen, Busse gäbe es nicht (ich muss also nach einem
Pick-up fragen – wie war noch mal das burmesische Wort dafür?), andere meienen,
der Pick-up sei schon durch. Im Hotel (welches ausgebucht, bei dem ich aber
doch die Toilette benutzen darf) zeigt man mir dann schließlich die
Straßenecke, wo der Pick-up vorbeifahren wird. Ich komme gerade noch
rechtzeitig – der selbe Pick-up wie heute morgen, der Schaffner erkennt mich
und stoppt den Wagen, der proppevoll ist – die nächste Stunde stehe bzw. sitze
ich auf der hinteren Ladefläche (oben drauf darf man als Frau nicht, da so die
Männer unter einem sitzen würden – Burmesen wollen dies nicht als
Diskriminierung verstanden wissen, sondern als Respekt – ich hätte lieber
sicherer gesessen als respektiert worden zu sein) – 36 Leute + Fahrer und
Schaffner fahren mit, in einem Wagen von der Größe eines VW-Kombis. Aber – ich
komme zurück nach Auung Ban. In Auung Ban: der nächste Bus geht um 7 Uhr Abends,
also handeln. Hier kein Problem, denn es gibt: Pferdekutschen, Motorräder,
Autotaxis, Traktoren, Pick-ups, Busse und schließlich noch den Zug, die zwar
alle unregelmäßig und selten fahren, aber irgendetwas wird schon gehen.
Schließlich erbarmt sich ein Traktorfahrer meiner und bringt mich für einen
Dollar zurück nach Kalow, wo ich gegen 15 Uhr lande – eine passable Leistung.
Daraufhin gönne ich mir erst mal ein Frühstück (gesottene Teigtaschen mit
Gemüse und Fleisch drin und zwei wirklich leckere Pfannkuchen – dazu ein paar
Trauben vom Nachbarstand und zuckersüßen Tee). Ich fühle mich gestärkt und wohl
und bin mit mir und dem Tag zufrieden.
Während ich mich touristisch umtue, gibt es
unweit von hier in Meihthilla Unruhen. Die muslimische Bevölkerung, die hier
nicht wohlgelitten ist, wird angegriffen, einige gelyncht, jedenfalls werden 4
Moscheen dem Erdboden gleich gemacht, ein Flüchlingsströmchen ergießt sich auch
hier nach Kalow entlang der Berg“highway“. Das Militär rückt ein, nun sichtbar
in ständiger Präsenz allerorten in den Straßen. Näheres kann ich nicht
erfahren. Ich höre, dass BBC und Voice of America berichten, aber da ich kein
Internet habe, kann ich die nicht empfangen. Jedenfalls sind nun mehr Muslime
hier in Kalow als bei meinem ersten Besuch, erkennbar an ihren weißen Mützchen,
ihren Kafftanen bzw. ihren charakteristiscchen Hemden und ihren orange
gefärbten Bärten. Die Männer sitzen in den Teestalls (die Frauen sind
weitgehend unsichtbar, d.h. sie sitzen im Flüchtlingslager, also in Sicherheit
hoffentlich) und diskutieren mit verhaltenen Stimmen miteinander. Die
Buddhisten, so höre ich, leiten eine Spendenaktion für die Flüchtlinge ein,
Geld, Kleidung, Möbel, also alles, was die armen Kerle vor einer Woche ohnedies
noch besessen haben, aber ihre Häuser sind ja in Flammen aufgegangen.
Bis jetzt habe ich ein weitgehend noch
traditionell bestelltes, aber fruchtbar-reiches Land gesehen – gerne stelle ich
mir Burma nach der Regenzeit ganz grün und voller strotzender Reisfelder vor.
Der Ochsenpflug ist noch das Mittel der Feldbestellung, das Ochsengespann vor
dem hochrädrigen Karren das Transportmittel. Ausgebaute Traktoren, oder sind es
doch riesige Rasenmähermotorenangetriebenen Gestelle auf 6 Rädern, werden im
Personentransport eingesetzt.
Das Straßensystem wird aber nun erneuert,
Motorräder flitzen in Heerscharen an einem Fußgänger vorbei, kostet etwas 400
bis 500 Dollar und ist das erstrebenswerte Investitionsobjekt der Burmesen zz..
Vereinzelt sieht man auch Autos, allerdings noch sehr wenige, Privatwagen zumal
eher noch nicht. Lastwagen sind alt und völlig überladen und erkennbar an der
schwarzen Auspuffwolke, die sie umwabert. Züge sind extrem langsam (maximal 20
Stundenkilometer schätze ich mal) und sehr holprg. Trotzdem habe ich die kurze
Zugfahrt (4 Stunden) vom Inle-See nach Kalow sehr genossen – aber viel länger
hätte ich es ehrlich gesagt nicht gerne ausgehalten – denn man sieht so eine
Menge. Stattdessen kreuzen – privat betriebene – Busflotten das Land, meist
über Nacht, um irgendwann in den frühen Morgenstunden (3 oder 4 Uhr)
anzukommen. Die Busse sind unterschiedlich bequem, aber so richtig bequem
generell nicht, da die Straßen einfach nicht gut sind, so dass selbst ich kaum
schlafen kann, bzw. am nächsten Tag noch ganz gerädert bin und den Anschlusstag
bisher eigentlich immer mit Nichtstun verbracht habe.
Rede ich von Transportmitteln, so denke ich
hier zuerst aber an Fahrräder, denn diese sind für Touristen das Mittel der
Wahl, wenn man sich überhaupt individuell fortbewegen will und auch
einigermaßen flexibel. Leider geht das nicht so einfach, denn es gibt keine
Gangfahrräder und die Gegend ist zwar irgendwie flach, aber eben nur irgendwie
– und ehrlich – bei 40 Grad und Mittagshitze und leichter Steigung verlässt
einen die Freude am Radfahren ganz schnell. In Pagan kam noch dazu, dass die
Wege zu den Tempeln kaum mit dem Rad befahrbar waren, da fußhoch sandig.
Übrigens teilweise absichtlich, da der alte Weg zu viele Löcher hatte, so hat
man Sand und Kies aufgschüttet – hätte man aber vielleicht doch besser erst in
der Regenzeit gemacht, denn jetzt bedeutet das STAUBWOLKE und lebensgefährliche
Rutschgefahr. Das Radfahren hat die Regierung den Ausländern wohl verordnet, um
die beruflichen Fuhrunternehmen zu schützen, denn Pferdeunternehmen u.Ä. , d.h.
das bisherige Nahverkehrssystem wird von den Einheimischen – wegen Mofabesitz –
kaum noch benutzt, also müssen die Touristen her – für ein Vielfaches des
ursprünglichen Preises natürlich! Also Fahrradfahren. Da in Bagan nur
peppig-knallig-silbrig glänzende „Kinderräder“ (man konnte sein Bein nicht
durchstrecken, also total anstrengendes und unökonomisches Radeln, zudem hätte
mir mein Bauch im Wege gestanden) im Miethandel verfügbar waren, habe ich einen
halben Tag genutzt, um mir ein Indian Hero zu besorgen bzw. reparieren zu
lassen – bei uns bekannt als Gazelle-Markenrad. Hier wird es noch durchgehend
von dem aussterbenden Beruf der Fahrradrikschafahrer genutzt – also haltbar,
haltbar, haltbar! Der Sattel des von mir schließlich gefundenen Exemplars war
aber einfach nur schmerzhaft, also habe ich einen neuen Sattel gekauft, dafür
aber etwas weniger Miete gezahlt. So habe ich also 2 ein halb Tage die
Tempelwelt von Bagan erkundet und ich muss sagen, jeden Tag lieber. Am Morgen
des zweiten Tages habe ich Thaung Hlaning (ausgesprochen Tau: und La: ik), der
– mittlerweile 58 Jahre alt, die letzten 17 Jahre als Schlüsselwächter für den
zentralen Teil der Tempelstätten zuständig war und ist. Ihr habt richtig
gelesen. Ich habe genau den rechten Mann kennengelernt um Bagan kennenzulernen,
nämlich den Herrn der Schlüssel und damit denjenigen, der einen in all die
nichtöffentlichen Tempel mitnehmen konnte. Zuerst einmal habe ich mich einfach dem ersten und
zweiten Tempel zugewendet, die am Weg lagen und das war gut so – nämlich keine
Touristen, dafür das Heim von Hlaning (zusammen mit 3 seiner 5 Söhne, seinen
beiden Töchtern, seiner Schwiegertochter, den 3 Enkeln, den Katzen, Hunden,
Gänsen und Enten, der Nachwuchs war gerade mal 3 Tage alt. So kam ich in den
Genuss einer Teezeit auf dem Dach eines Tempels mit herrlicher Sicht und ohne
Touristen und mit interessanter Unterhaltung, denn Hlaning kann ganz gut
Englisch sprechen, dass er Ende der 50er Jahre von einer englischen Missionärin
gelernt hat und was irgendwie die Zeit überdauert hat. Den Rest des Tages verbrachte ich in
unterschiedlichsten Tempeln, Stupen und (höhlen)Klostern, die allessamt
faszinierend wunderbare, teilweise fast 800 Jahre alte , meistens aber aus dem
18 Jh. Stammende Wandmalerereien beheimateten. Am nächsten Morgen gab es zum
Sonnenaufgang wieder eine süße Teemahlzeit (ja, ich war um halb fünf
aufgestanden und die halbe Stunde mit dem Fahrrad durch die Dunkelheit gefahren
– immerhin ohne Licht, aber das Schicksal teile ich mit den meisten
Verkehrsteilnehmern hier, so dass man immer für Überraschungen gut ist) und
hernach noch einige Tempelbesuche, darunter auch die alte Klosterhalle des
Ananda-Tempels – das war das Tollste überhaupt. Diese Wandgemälde (darunter
auch portraitierte Portugiesen) gehören zum Wunderbarsten, dass ich je gesehen
habe (leider durfte ich nicht fotographieren) – es war ein einfach toller Tag,
ein phantastisches Erlebnis, etwas ganz Besonderes! Den Abend verbrachte ich
dann noch sehr unterhaltsam mit Vinzenz aus Holland und so war es ein runder
Tag.
So – nun muss ich zum Bus, mich fertig machen,
auf in eine lange, mühsame Nacht, aber ich habe mir den bequemsten Bus
geleistet, den Geld bezahlen kann und hoffentlich lohnt sich dieses Investment
auch.
Zum Schluss moechte ich doch noch etwas zu der Mode hier anmerken, denn obwohl die Werbung (die reichlich vorhanden ist von Schwarzkopf, Nivea und allen sonstigen bekannten Firmen, gerade schienen die Autofirmen auch einzusteigen (obwohl jetzt schon Verkehrschaos herrrscht)) ausschliesslich westliche Kleidung propagiert, die auch, meist in ziemlich geschmacklosen und kitschigen Kombinationen getragen wird von den etwas wohlhabenderen Schichten, die dazu noch mit Rolleximitaten (?) und Goldschmuck ueber und ueber behaengt sind, tragen die meisten Burmesen (und auch die Minderheiten) noch ihren Longyi / Die Frauen zum Wickeln, das Oberteil mit kleinem angeschnitten oder halblangem Arm - haeufig in Bluemchenmuster oder uni - , die Haare schwarz und lang, fast immer aber hochgesteckt (mit einem Kamm), nur die jungen, unverheirateten Maedels tragen ihr Haar angeschnitten und offen, im Gesicht eine Art Schminke bzw. Insektenschutz, das Thanata (?), das aus einer Baumrinde, gerieben auf einem feuchten Putzstein, ins Gesicht gestrichen wird (Wangen und Stirn, manchmal auch ueber den Nasenruecken). Nicht immer passen Oberteil und Longyi zueinander, die hoeheren Bildungsschichten (also angefangen mit Highschoolschuelerinnen) tragen aber aus einem Guss, was fesch ausschaut und sehr freundlich, insbesondere, wenn sich die Frauen duftende Blumen in ihre Haarspange stecken. Schmuck wird selten getragen, falls, dann nur ein Ring, kleine Ohrstecker u.AE. Die Maenner tragen auch Longyi und westlich geschnittenes Oberhemd mit langem oder halbem Arm, beides kariert, meist uni untergrundig mit ein oder zwei andersfarbigen Schussfaeden. Der Lungyi ist zusammengenaeht und wird vor dem Baum eingedreht und seitlich gesteckt, so dass nach vorne ein Stoffbausch die zentrale Mitte der Herren markiert. Jedenfalls ermoeglicht die Zusammennaht ein gelegentliches Lueften (und bei den unteren Schichten auch gelegentliches Kratzen). Geht mann Treppen hinunter, dann wird der Longyi leicht nach oben verschoben ueber dem Po, so dass der Saum nicht beschmutzt. Wird der Longyi traditionell lang getragen /- also bis auf die FlipFlops (nachmal auch aus Leder, genau wie bei den Frauen allgemein ueblich), dann betont das die (meist) schlanke Perspektive der Maenner, was ziemlich sexy aussieht. Sobald die Maenner hier westlich geschnittene Hosen anziehen (vom Schneider genaeht im Gatsby/Stil) sehen sie nur noch skinny aus - schade. Arbeitet man nicht mehr koerperlich, dann wird peinlich darauf geachtet, dass das Oberteil aeusserst sauber ist (taegliche Laudry) . Auch werden dann helle Farben, also meist weiss bevorzugt. Die Maenner tragen manchmal einen breiten Siegelring oder zwei oder drei schmalere Ringe, um ihren Wohlstand zu zeigen, ansonsten laufen sie schmucklos durch ihr Leben (Ausnahme> Die Sikhs) Die jungen Maenner lieben es, ihr Haar im Siouxstil, also nach oben gegelt zu tragen, wie schon beschrieben, auch "blond" gefaerbt. Bei den Jugendlichen steht westliche Kleidung, also insbesondere Jeans hoch im Kurs =- meiner Meinunbg nach verlieren sie so viel von ihrem visuellen Charme, aber die allgemeine Beliebigkeit im Zuge der Internationalisierung ist wohl kaum aufzuhalten, was ich bedaure.
AntwortenLöschen......alles toll , einmalig fuer Dich und interessant fuer mich , denn hier im Fernsehen ,Programm Phoenix laufen Deine Erlebnisse gleichzeitg farbenfreudig mit , jeden Abend - heute ist Vietnam an der Reihe,,,,,und natuerlich wirst Du da nochmal sein .....hoffen wir das Beste......Du bluehst richtig auf.,weiterhin so I.L.M.
Wahnsinn. Ich hätte nie den Mut, glaub ich. Das mit dem Pick up ist ja wohl Bombe!
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