Tja, da bin ich nun in Bagan(Pagan), dem einen von zwei Kandidaten auf die phantastischste Tempellandschaft Asiens (ob den Preis meiner Meinung nach Ankor Watt verdient, werde ich entscheiden, wenn ich dort war) und via Internet wieder mit der Welt verbunden. Vermisst habe ich es nicht, während ich auf dem Sozius von WinWin die unendliche Ebene zwischen Mandalay und Monywa bzw. Pakoko durchpflügte. Hier gibt es sie noch, die Ochsenkarren, die mitten im Nirgendwo stehenden Stupen, die Tea Stalls, die Pfefferminzblättersalat und Erdnusse kredenzen - einfach so, weil man da so rumsitzt, die freundlichen und neugierigen Burmesen, die einen blutig-orangerot - betheleingefärbt - anlachen vom vorbeifahrenden Bus (und die, beim zweiten Überholmanöver begeistert hinüberwinken). Die Tour mit Aung Win habe ich keine Sekunde bereut - natürlich habe ich einige Sehenswürdigkeiten gesehen, die ich wahrscheinlich alleine nie gefunden hätte (oder nur mit erheblich höherem Zeitaufwand - und ehrlich, die Entfernungen hier sind ganz schön groß, so dass ich eher keine Sehenswürdigkeit gesehen hätte), z.B. die Höhlen von Hpo Win Daung, die nicht nur von Tausenden von Buddhas bevölkert sind, sondern auch wunderschöne Wandmalereien zeigen, die in Comicähnlichen Sequenzen von dem Leben Buddhas und das seiner Jünger berichten. Dazwischen turnten die Affen herum, einerseits scheu, doch auch aggressiv ihr Erstlingsrecht im Besitztum der Höhlen verteidigend. Die 300 und etwas Höhlen liegen verstreut in einem leicht hügeligen Gebiet unweit einer vor Hitze vibrierenden Ebene, die Totholz, Kakteen, Agaven, Stechpalmen (deren Palmblätter als Schatten spendende Bedachung genutzt werden allerorten hier), zahlreiche Hartholzgewächse trägt. Man kann auch einen Berg erklimmen (die hunderte von Stufen, die zu dem Gipfeltempel hinaufführen, sind glücklicherweise überdacht), davon habe ich allerdings Abstand genommen und bin nur von Höhle zu Höhle gestiegen, nicht immer mit Hilfe eines Weges, gewundener Kehren, überraschender Wenden ständig vergegenwärtigend - phantastisch!
WinWin führte mich auch zum Disneyland Burmas, nämlich dem größten stehenden, dem größten bequem liegenden und dem allergrößten (gerade neuerlich aus Gussbeton zusammengesetzten) ganz flach liegenden Buddha (natürlich kann man alle auch inwändig begehen und dort dem Höchsten huldigen im Halbdunklen) mit entsprechendem Arrondisement, nämlich knallig angemalten, in vielfacher Kopie abgebildeten Verehrern Buddhas.
Zwischen diesen kulturellen Extremen gab es die Thanboddhay Pagode,
einen kitschiger Märchenpalast in Bonbonfarben zur Verehrung Buddhas,
der mit über einer halben Million Buddhas den letzten Kritiker still
schweigen lässt.
Also, das war alles ganz und gar faszinierend und wunderschön und füllte den Tag und ließ mich bis zur Erschöpfung in über 40 Grad Mittagshitze durch die Gegend wanken und mindestens 5 Liter Wasser in mich hineinkippen, aber das wirklich Schöne war die Fahrt, die Gegend, die Impressionen am Rande, das Gesamtambiente (und schließlich auch der gut gemeinte Abschiedsgruß "Take care"). Wenn man drei Tag durch eine völlig ausgetrocknete Gegend fährt, in der die Überreste der letzten Regenzeit wohl noch sichtbar, kaum aber vorstellbar sind und darin das Leben der Menschen wahrnimmt, die stille Emsigkeit gepaart mit einer erstaunlichen Agilität bei gleichzeitiger Geruhsamkeit, untermalt mit dem dunklen Singsang der Unterhaltungen - dann, ja dann begreift man etwas von der Fremde, kommt ihr etwas näher (auch wenn die Distanz nach wie vor da ist - natürlich!) - jedenfalls war das das eigentliche Erlebnis!
Wenn man Mandalay verlässt, so durchquert man zuerst eine recht fruchtbare Gegend mit reichen Dörfern entlang der Straßen (Stein- und Teakhäuser, Trinkwasserpumpen, Moped, ja sogar Privatautos parken in den Hofeinfahrten, renovierte, reich ausgestattete Kloster, wohlgenährte Rinder und Zugochsen). Zwar ist auch hier alles ausgedürstet, doch der alte Baumbestand, der tief im Boden wurzelt, trägt nach wie vor Schatten und raschelt im Wind zur frischen Brise. Danach wird alles immer Trockener, staubtrocken - Leben zeigt sich in Staubwolken, Dunsthauben, Lichtbrechung.
Hunde liegen am Straßenrand wie tot, einfach daniedergestreckt, alle Viere von sich gestreckt, hechelnd, zu erschöpft von der Hitze um zu knurren oder zu murren. Die Vegetation geht nahe an Wüstengegenden heran, Kakteenbäume und Stechpalmen beherrschen die Szene, trotzdem: Nach und während der REgenzeit soll es hier noch 2 Ernten geben - kaum zu glauben. Die Menschen sitzen in den Teastalls, sitzen da und versuchen Luft zu bekommen, bekommen schnell Kontakt miteinander, unterhalten sich verhalten, in kurzen Sätzen und nur das Notwendigste, Körperbewegungen sind reduziert auf das Aussagekräftige. Der Wind, der einem beim Motorradfahren entgegenfährt, ist heiß, glühend heiß, heißer als das eigene Blut, keine Erfrischung mehr - ich trug einen Mundschutz als Schutz vor ständigen Hustenanfällen. Das Gelb und das Braun erstreckt sich bis zum Horrizont, alles flach, kaum eine Vorstellung davon, dass hier das Himalaya seinen Ausgang nimmt (ich entsinne mich sehr wohl meiner Tage in Darjeeling, des plötzlich aus der bengalischen Ebene hervorbrechenden Gebirges, dass sich auf über 8000 Meter Höhe emporreckt). Die Kämpfe der Kazin gegen die Regierung machen eine Reise dahin unmöglich, verbotenes Land, Schweigen - die Polizeistationen erkenne ich sofort, da ein weißer Schriftzug auf blauem Grund immer wieder in lateinischen Buchstaben beteuert "Hier wird Ihnen geholfen", während das Gebäude als Festung gebaut wurde. Mitten aus dem Einerlei der Färbung ragen plötzlich Ziegelsteinhaufen, weiß gekalkte Riesenquader oder Goldhäubchen hervor, Zeichen der tiefen Gläubigkeit der Menschen, wie ich sie nicht annähern in Thailand oder Sri Lanka erlebt habe. In der Mittagspause wird schnell gebetet, einer der tausenden von Buddhas geschaut, im Falle der Notklage die Buddhastatue auch mit Goldplättchen beklebt, gehauen, geklopft, geschlagen aus einem 250 gr. purem Goldstück in über 8000 facher Flachheit
Zum Abschied habe ich WinWin eines dieser Goldblättchen geschenkt, welches gleich mit guten Wünschen auf einem Buddha gelandet ist. Über den Buddhismus habe ich einiges lernen können, denn Winwin war 4 Jahre lang Mönch (bevor er zuerst Rikscha- und nun Motorradfahrer wurde). Die stumme Meditation, das singende GEbet, die tiefen Verbeugungen oder auch nur der ungestörte Mittagsschlaf im Schoße der vielen Tempel eint - scheint´s - alle Burmesen und Nicht-Burmesen, denn Minderheiten-Mitglieder habe ich in den Tempeln auch schon gesehen. Buddhafiguren müssen schön sein, auffällig, gefällig, dem Geschmack ihrer Stifter folgend, also gerne mt Licherkranz im Neonlicht, blau, grün, rot, gelb erstrahlend - ein Kontrast der Unruhe zum Gesamteindruck der meist weitläufigen Anlagen. Mönche in ihrem verhaltenen Dunkelrot oder auch bisweilen in schreiendem Orange und die in duftigen Rosa-Ocker gehüllten Nonnen bevölkern die Straßen, vielfach noch im Kindesalter, weswegen es viele Mönchsschulen gibt, in denen die Kinder Pali lernen und wohl auch sonst Schulunterricht genießen - welchen, das konnte ich allerdings kaum in Erfahrung bringen.
Hier noch ein Schlusswort zum Thema Tourismus (zur Kenntnisnahme des allseits publizierten und von der REgierung verordneten Verhältnisses zwischen Burmesen und Touristen)
Montag, 18. März 2013
Übrigends, viel Schönes und Anheimelndes hat Burma noch zu bieten, aber die ziehen hier ganz schön an und holen ihre kapitalistische Entwicklung gefördert von individuellen Regierungsmitgliedern ganz schnell nach. Es wird sich also hier alles sehr schnell ändern! Die Leute wollen hier auch Handys, Fernsehen, kaufbare Kleidung (jeans), Spülklosetts und Warmwasserduschen - hier herrscht Goldgräberstimmung! Zum Glück wird man noch nicht in allen Teilen des Landes ständig genervet mit dem Hinweis "Very cheap for you" (ein deutlicher Hinweis auf ein überteuertes Angebot) und angetatscht - hält isch alles noch im Rahmen, aber die schönen Zeiten sind in absehbarer Zeit bestimmt vorbei.
Hier im Hotel E.T. (hat nichts mit Außerirdischen zu tun, sondern wurde nach dem verblichenen Sohn des chinesischen Besitzers so benannt) ist die Internet-Verbindung (ich sitze gerade in der Lobby, weil nur hier funktioniert die Verbindung) auch nicht gerade der Knaller, daher heute mal keine Bilder. Im Moment komme ich ohnedies kaum zum Organisieren der Fotos. Mittlerweile bin ich in Mandalay gelandet, der zweitgrößten Stadt des Landes und das merkt man auch. Im Gegensatz zu Yangon ist hier wirklich der Teufel los, nichts mehr mit Geruhsamkeit usw. Nordöstlich der "City", in dem schon alle Weltfirmen ihre Werbung geschaltet haben und wo kräftig gebaut wird, damit doch noch ein paar Wolkenkratzer das Stadtbild "verschönern", liegt das Palastgelände, allerdings gibt es nur einen neue Palast und der soll nicht gerade berauschend sein, also war ich nicht dort. Aber faszinierend ist dieser riesige Komplex allerdings mit einer Seitenlänge von gut und gerne jeweils 1,5 Kilometern und umgeben von einem breiten Wassergraben. Leider halten die Burmesen nichts von Umweltschutz, so dass alle Wasserstraßen total verdreckt, verschlammt und verstopft sind und man sie schon von einiger Entfernung riecht . Schade. Die Regierung hat offensichtlich eine landesweite Tempel-Renovierungs-Offensive gestartet und überall sieht man daher neu angemalte bzw. gekalkte Tempel, die in Weiß und Gold (die zentrale Stupa ist fast immer mit Gold überzogen) und meist im Detail von außen und innen sowieso in allen Farben prunken. Entweder sind die Bauarbeiten schon beendet oder noch im Gange, die Stupen von einem Gerüst umgeben und die Arbeiter schaufeln - eingehüllt in Staubwolken - Kies und andere Baumaterialien umher. Teilweise haben die Tempel so ihren Charakter verloren und sehen total künstlich aus, als ob sie nur ein Bühnenbild wären. Andererseits habe ich neuerlich einige Tempelanlagen im "alten Zustand"gesehen und das war zwar romantisch und ein tolles Fotomotiv, aber als Ort des Glaubens eben auch nicht gerade erstrebenswert. Hier in Mandalay habe ich nach einigem Zögern, da ich die Pickups nur mit Schwierigkeiten finde und die 40 Grad Hitze und die totale Trockenheit mich tagsüber doch ganz schön schaffen (ich muss nachts Stützstrümpfe anziehen, damit ich am nächsten Morgen in meine Schuhe (SCHLAPPEN) passe - bemitleidet mich mal!), ein Moped mit Fahrer gemietet. Selber mieten darf man sich auf REgierungsbeschluss hin als Ausländer kein MOtorrad oder Ähnliches (einige Muslims halten sich nicht an das Verbot, so munkelt man in Ausländerkreisen). Ein Taxi ist aber zu teuer (rund 50 Dollar / Tag - ach, würde ich doch nicht alleine reisen, dann wäre vieles viiiiiiiiel einfacher und vor allen Dingen viiiiiiiiel bezahlbarer). Also für das Motorrad mit Fahrer bezahle ich für 4 1/2 (eigentlich sind es 5 Tage) ca. 100 Dollar, also ganz schön viel Geld, aber es zahlt sich aus. Da ich die Schrift hier nicht lesen kann und Stadtpläne oder gar Straßenpläne nicht verfügbar sind, fände ich viele Wege nur unter Schwierigkeiten, so geht es schneller und ist auch sehr komfortabel. Auch kann der Fahrer, in meinem Fall ist das Thin (Nachname) Aung Win, genannt Winwin (das können seiner Meinung nach die Kunden besser aussprecchen), so manchen Tipp geben. Also kurz, gestern hat mir Winwin die nhere Umgebung, also die 3 Königsstädte (Amarapura, Inwa und Sagaing) gezeigt (Er hat mich an den richtigen STellen abgesetzt und ich bin im Schweiße meines Angesichts z.B. 403 Stufen zum Tempelberg hinaufgewankt) und heute brachte er mich zur Jetty, also zur Bootsanlegestelle am träge dahinfließenden Ayeyawardy Fluss, damit ich nach Mingun fahren konnte, eigentlich auch nur, um eine Flussfahrt zu machen und noch mehr Tempel anzuschauen - aber die sind wirklich nett und abwechslungsreich. Morgen früh reisen wir dann zum ca. 80 km entfernten Monywa und dort zeigt er mir die Sehenswürdigkeiten (er kommt von dort) und setzt mich dann überübermorgen an einer Fähre bei Pakoko ab, damit ich weiterreisen kann nach Bagan, der Tempelmetropole schlecchthin hier, die ich mit einem Mietfahrrad zu erobern gedenke. Ich bin ja mal gespannt, wie Winwin meinen Rucksack transportieren will mit seinem Roller, er meint aber "no problem". Also gut, lass ich mich mal drauf ein, denn das Bussystem ist hier nicht gerade benutzerfreundlich (mittenindernachtfahrten mit Stopss zu unmöglichen Zeiten, Umsteiger kann man nur in Gesamttagesaktionen organisieren) und es ist die einzige Art, als Alleinreisende individuell zu reisen. Bisher war das jedenfalls ein sehr interessantes Erlebnis, noch nie hatte ich einen Chauffeur! Mit Hilfe von Winwin habe ich einige Marionetten-Shops gesehen, die mich einfach nur beglückt haben. Ich bn schier ausgeflippt, so schön waren die alten bzw. die nach alten Vorbildern gefertigten Puppen. Am liebsten hätte ich ein Dutzend gekauft, was auch möglich gewesen wäre, da man hier wirklich schöne Puppen noch für 25 bis 60 Dollar bekommt, aber das Porto nach Deutshland sprengt jede Vorstellung (zwischen 200 und 450 Dollar für ein 3 kg-Paket). Mittlerweile bin ich so weit, dass ich mir noch eine Puppe kaufe und die dann 6 Wochen rumschleppe und dann von Vietnam schicke oder vielleicht doch von Kambodscha? Jedenfalls sind die Puppen hier unwahrscheinlich charaktervoll - natürlich gibt es schon Touristenbilligware, aber in den beiden Geschäften, in denen ich mit Winwin war, - einfach toll. Ich habe ganz viele Photos gemacht, damit ich wenigsten das habe. Heute nacht habe ich noch Zeit zu überlegen. Die Marionettenvorstellung war ziemlich laienhaft, auch die Mintha (Tanz-)vorführung war nicht gerade der Knaller, aber wenigstens habe ich einen Eindruck bekommen.
Die gestiegenen Preise sind hier DAS Thema unter den Reisenden. Gerade die Hotelpreise, da es nicht genügend Zimmer für all die Touristen gibt, sind in einem Jahr um das Dreifache gestiegen. Tatsächlich wollte doch so ein Typ 50 Dollar pro Nach für ein Zimmer, für das letztes Jahr noch der Preis 8-13 Dollar galt - leider ist an dem Raum zwischenzeitlich nichts gemacht worden, er ist also tatsächlich nicht mehr wert als max. 10 Dollar (Schimmel im Gemeinschaftsbad usw.) Aber das kann ich jetzt nicht mehr ändern. Sieht man von Winnwin und meinem Marionettenkoller ab, bin ich bis jetzt in meinem finanziellen Rahmen geblieben und das stimmt mich glücklich denn es ermöglicht mir die Weiterreise. Zwischenzeitlich in Kalow ging es mir ganz prima, weil ich gleich am Anfang eine Supernette Frau kennengelernt habe, die zufällig einen Menschen, der in Kalaw (Aussprache Kalor, wie spanischc Hitze) mehrere Entwicklungsprojekte leitet und ein Kinderheim betreibt, kannte und den ich jetzt also auch kenne, Außerdem gab es da ein sehr gutes Restaurant - das Mutton-Curry war einfach sehr gut! (Hier in Mandalay hatte ich übrigends auch Gelegenheit, über Essen zu reden, denn hier habe ich einige Zeit mit Yasuhiro verbracht, einem Soumelier, der ein japanisches Restaurant in London betreibt, seitdem wird jedes Essen fotographiert!) Ich werde also nicht zu einem Strand fahren (obwohl die Temperaturen dazu angetan sind - kann ich ja in Vietnam nachholen), sondern nach Kalow zurückfahren und im Kinderheim einige Tage verbringen. Da werde ich Euch dann noch einiges berichten. So, jetzt noch etwas zu Trinken holen und etwas Obst und Bilder ordnen und Pakcen und dann Schlafen, morgen früh muss ich um 6 raus, also Tschüssi - bis bald.
Die gestiegenen Preise sind hier DAS Thema unter den Reisenden. Gerade die Hotelpreise, da es nicht genügend Zimmer für all die Touristen gibt, sind in einem Jahr um das Dreifache gestiegen. Tatsächlich wollte doch so ein Typ 50 Dollar pro Nach für ein Zimmer, für das letztes Jahr noch der Preis 8-13 Dollar galt - leider ist an dem Raum zwischenzeitlich nichts gemacht worden, er ist also tatsächlich nicht mehr wert als max. 10 Dollar (Schimmel im Gemeinschaftsbad usw.) Aber das kann ich jetzt nicht mehr ändern. Sieht man von Winnwin und meinem Marionettenkoller ab, bin ich bis jetzt in meinem finanziellen Rahmen geblieben und das stimmt mich glücklich denn es ermöglicht mir die Weiterreise. Zwischenzeitlich in Kalow ging es mir ganz prima, weil ich gleich am Anfang eine Supernette Frau kennengelernt habe, die zufällig einen Menschen, der in Kalaw (Aussprache Kalor, wie spanischc Hitze) mehrere Entwicklungsprojekte leitet und ein Kinderheim betreibt, kannte und den ich jetzt also auch kenne, Außerdem gab es da ein sehr gutes Restaurant - das Mutton-Curry war einfach sehr gut! (Hier in Mandalay hatte ich übrigends auch Gelegenheit, über Essen zu reden, denn hier habe ich einige Zeit mit Yasuhiro verbracht, einem Soumelier, der ein japanisches Restaurant in London betreibt, seitdem wird jedes Essen fotographiert!) Ich werde also nicht zu einem Strand fahren (obwohl die Temperaturen dazu angetan sind - kann ich ja in Vietnam nachholen), sondern nach Kalow zurückfahren und im Kinderheim einige Tage verbringen. Da werde ich Euch dann noch einiges berichten. So, jetzt noch etwas zu Trinken holen und etwas Obst und Bilder ordnen und Pakcen und dann Schlafen, morgen früh muss ich um 6 raus, also Tschüssi - bis bald.
Mittwoch, 13. März 2013
11.3.2013
Da bin ich nun, in einem Land meiner Träume –
ich nenne es nach wie vor „Burma“, denn Myanmaresen klingt irgendwie nicht so
angenehm wie Burmesen, ist aber im Moment ohnehin egal, denn ich bin im Staat
der Shan, im Zentralgebiet des Landes. Die Politik ist mild gestimmt (wer hätte
das gewagt anzunehmen vor 3 Jahren als kurz nach dem vernichtenden Orkan eine
„Pseudo“abstimmung über eine weitgehend unbekannte Verfassung von der
Militärregierung erzwungen wurde und Hilfslieferungen und menschliche Hilfe
abgelehnt wurden trotz der fruchtbaren Bedingungen im Delta), Aun San Sutschi
ist an jedem Zeitungsstand zu sehen (eingefallen und krank mit tiefen Rändern
unter den Augen und eingefallenen Wangen sieht sie aus), der Visabeamte in
Singapore hob nur leicht mahnend den Finger mit dem Hinweis „Das nächste Mal in
Berlin“ und schon hatte ich meine Einreisegenehmigung! – gültig für 28 Tage
innerhalb eines Vierteljahres – am Flughafen in Yangon dann die Überraschung:
Visa on Arrival – wie valide und ob auch für Deutsche konnte ich in der kurzen
Zeit nicht herausfinden, sicher aber ist, ich könnte mein Visum ohne
Schwierigkeiten verlängern auf 6 Wochen. Neue Töne auch sonst: Das größte
Abenteuer in Yangon war die Suche nach einer funktionierenden Cash-Maschine (ATM),
seit November bevölkern sie die ehemalige Hauptstadt, allerdings eher
unauffällig oder nicht funktionsfähig – ein Einbahnstraßensymbol und ansonsten
myanmesische Schriftzeichen weisen den geneigten Möchtegernbenutzer darauf hin
(der Kontrollausdruck schreibt dann „failed“ – immerhin!). Gleich am Flughafen
hat die Cashmachine bereits ihren Geist aufgegeben, die Money Exchanger bieten
allerdings für Dollar, Euro und Singapore Dollar einen Kurs, der etwas besser
als die internationale Zeichnung ist – die Phantasie-Umrechnungskurse, von der
Regierung vorgeschrieben, gibt es zumindest am Flughafen nicht mehr. Viel
Aufwand wird betrieben, um die Burmesen zum Geldautomaten zu bringen (oder
zumindest die gehobene Mittelschicht), allerdings reagieren diesen Apparate
nicht auf internationale Kreditkarten. Nun – beim 4 Versuch hat´s geklappt!
Glücklicherweise, denn auch hier sind die Preise ganz schön angezogen,
besonders Hotels und Transportmittel kosten schnell eine ganze Menge, so dass
40 Euro Tagessatz schnell verbraucht sind – ich hatte schon Angst, dass meine
teuer erkauften Dollar hier nicht ausreichen für meine drei Wochen. Nun habe
ich mich noch einmal mit Kyat eindecken können und so wird es schon klappen
(Hotels und Transportmittel Schiff und Bahn müssen allerdings nach wie vor mit
Dollar bezahlt werden oder der „Wechselkurs“ in Kyat ist so miserabel, dass man
es besser sein lässt, da die Preisauszeichnungen in diesem Sektor alle
ausschließlich in Dollar sind. Ist doch auch mal nett: Die allseits akzeptierte
Zweitwährung (allerdings bekommt man keine Dollar ausgehändigt, sondern
Wechselgeld läuft immer in Landeswährung) und die Stromanschlüsse sind vom
Klassenfeind übernommen! Und die Technikfreaks stehen auf Apple und Samsung.
Der erste Eindruck von Burma ist – größer
könnte der Gegensatz zu Singapore nicht sein – dass alles ruhig ist hier,
irgendwie verschlafen. Selbst im größten Trubel ist alles wie in Watte gepackt,
ruhig, langsam, zeitlupig. Yangoon prunkt mit breiten Straßen, die allerdings
noch nicht sehr gefüllt sind. Vor allen Dingen Taxis kurven herum und auch
Firmenlaster, Busse und chinesische Truppentransporter, die als Busse im
Nahverkehr genutzt werden. Privatwagen sieht man noch selten, die
Privilegierten schauen noch nicht einmal aus ihren verspiegelten Fenstern
hinaus, sondern stur geradeaus. Zum ersten Mal sehe ich Fahrräder als
Alltagsgefährten, doch ihre Zeit ist angezählt, denn die ersten Mopeds und
Roller schnurren bereits durch die Straßen. Die Fahrraddichte schätze ich
geringer ein als die von München – so hatte ich es mir eigentlich nicht
vorgestellt. Aber immerhin wird das Rad noch genutzt als normales
Verkehrsmittel von Männern und Frauen und auch von Kindern. . Hier sind noch
die Fahrradrikschas Zuhause, die allerdings nicht die ganze Stadt, die sich
über ein riesiges Areal erstreckt, abdecken können mit ihrer Leistung. Die
Gassen, die die Tangenten verbinden, sind klein und oft nicht asphaltiert. Sie
sind weitgehend spezialisiert auf ein bestimmtes Gewerbe, die Schmuckgasse die
PC-Gasse, die Zeitungsgasse usw. Alles hat den Hauch von Provinz. Selbst in der
Millionenstadt Yangon hat man das Gefühl, in einem großen Dorf zu sein. So
hielt ich mich am ersten Tag im Buddha-1-Haar-Tempel auf und kam ins Gespräch
mit einem Mönch (der zweite Mönch konnte kein Englisch) und mit einem Mann, der
schon einiges herumgereist war und dessen Englisch ganz gut, wenn auch schwer
verständlich war für mich (nicht international sahen seine durch die Bethelnuss
orange-gefärbten-Zähne aus – da kommen alte Erinnerungen an Indien auf, weil
hier – wie damals dort – allerorten die Menschen dank Bethel ihre Eingeweide
beständig hervorwürgen und auf die Straßen und Wege oder sonst wohin röcheln,
rotzen, kotzen, spucken). Am nächsten Tag spricht mich letztere auf der Straße
an – mindestens 3 KM Luftlinie vom Tempel und ziemlich weit östlich des
Zentrums – so klein kann die Welt sein – ich konnte es kaum fassen. Yangoon
selbst spiegelt weder Unterentwicklung noch Militärdiktur wider. Alles ist eher
beschaulich, die höchsten Gebäude sind noch immer die Stupen (einige Ausnahmen
starten jetzt allerdings schnell durch), aber es gibt verwirrend viel zu sehen,
die tausenden von Verkaufsständen, die bunt gekleideten Menschen, die kleinen
Opferstellen und Altäre (besonders an jedem Boddhibaum), die zehntausenden
kleine Fressbuden, ja , selbst das Supermarktzeitalter hat bereits begonnen,
allerdings noch mit asiatischer Bürokratie (einer schreibt die Rechnung, einer
unterzeichnet, der nächste trägt das Geld (und das Wechselgeld wieder zruück),
einer macht die Abrechnung usw.) Neben den buddhistischen Tempeln (die 7 Haare
Buddhas ihr Eigen nennen! Und diese Reliquien mit Gold zuschütten) gibt es
viele christliche Kirchen – allesamt in sehr gutem Zustand, auch eine Synagoge
und mehrere Moscheen. Die muslimische Bevölkerung ist auch nach außen hin
aufgrund ihrer Kleidung und Haartracht (Hennagefärbter Bart) erkennbar, die
Frauen mit verstecktem Haarschatz zumindest, manchmal aber auch
Ganzkörperversteck.
Das Essen betracchte ich im Moment noch mit
einiger Vorsicht, denn es scheint, dass die Burmesen Eingeweideküche sehr
schätzen. Schweineohren, -schnauze, und Borstenschwänzchen gehören ebenso zu
einem guten Essen wie auch Geflügel, das aber, so wie´s ist, klein geschnitten
wird, so dass man beim Essen ziemlich Obacht geben muss, dass man die spitzen
Hühnerknochen nicht versehentlich mit herunterschluckt. Zubereitetes Gemüse
schmeckt sehr gut und ist vielseitig, doch auf grund der Panierungswut weiß man
nicht immer, was man bekommt. Heute hier am See habe ich versucht, einen
gegrillten Fisch zu bekommen (und keinen panierten oder in Curry ertränkten),
es war ziemlich aufwendig. Immerhin klappte dann die Verständigung über die
Bitte, ein Fisch BBQ zu machen. Das Ergebnis war zwar noch nicht superlecker,
aber besser als mishandelter Fisch. Dafür habe ich dann Rohkostgemüse dazu
bekommen, Wahrscheinlich glaubten die netten Wirtsleute, ich vertrüge die
scharfe hiesige Küche nicht und haben alles für einen leichten Magen
hergestellt, der Fisch war übrigends ungewürzt! Naja – so lebe ich wenigstens
gesund!
Übrigens wird mein Eindruck hier geprägt durch
die klimatischen Bedingungen, denn diesmal bin ich kurz vor (!) der Regenzeit
hier angekommen. Alles ist ausgetrocknet, ockerfarben, durstig, staubig. Die
Sonne flirrt herunter und verpackt alles in einen Quasi-schalldichten Raum. Der
Dunst hängt über dem Yangon-River, genauso wie über dem Gebirge hier im
Shan-Gebiet, die Sicht ist begrenzt, überblendet, kaum Grün zu sehen. Vom
Flugzeug aus (beim Einflug) zieht man das Braun der darbenden Felder nur
unterbrochen durch die goldenen Spitzen der Stupas, die sich über das ganze
Land verteilen und ihren Glanz üppig verteilen
Die Kleidung der Menschen hier steht auf der
Kppe vom Traditonellen zum „Modernen“. Noch tragen die Männer ihren Longyi,
auch die Wohlhabenden, geradezu schick in Maaßgeschneiderten Anzügen. Die
Frauen tragen ihre Longyi-röcke und passende, teils seitlich, teils mittig
geknöpfte Blusen dazu, viel Spitze, viel Muster. Die grobknochigen Gesicher
sind häufig mit Lehmmustern verschmiert oder verziert in Mustern, die vor Hit
ze und Insekten schützen sollen. Doch auch hier sind Stöckelschuhe, T-Shirts,
Adidas-Hosen und Jeans schon angekommen. Ebenso wie das Internet. Es gibt keine
internetfreien Zonen mehr, auch wenn Wifi noch nicht so weit verbreitet ist, so
hat man doch Zugriff darauf, allerdings ist es bescheiden langsam und kostet
einige Euro, aber es ist da! Die Burmesen lieben ihre Handys und nutzen jede
Gelegenheit, damit herumzuspielen. Gibt es keinen Internetempfang, dann wird
halt ein Spiel darauf gespielt oder die gespeicherten Fotos angeguckt. Es ist
natürlich noch nicht so ausgeprägt wie in Singapore, wo man sich fragt, was die
Menschen vor der Erfindung des Cell-Phones gemacht haben.
Gestern bin ich mit dem Nachtbus zum Inle-See
gefahren und zum Glück, nicht wie angekündigt, um 3 Uhr nachts hier mitten in
der Stadt ausgesetzt worden, sondern da der Bus gnädig eine Verspätung hatte,
erreichten wir Nyaungsshwe erst kurz vor 6 Uhr und damit kurz bevor das Leben
hier losgeht. Es war also alles einsam, aber dank Lonely Planet hatte ich
meinen Stadtplan und entdeckte meine Pension nur wenige Blocks entfernt. Zum
Glück ist mein Gepäck etwas geleichtert durch die letzten beiden Pakete und so
stiefelte ich also langsamen Schrittes gen Kanal und Hostel. Dort angekommen
wachte das Personal gerade auf, entdeckte mich auf dem Klo, wohin ich zuerst
geeilt war und teilte mir mit, dass mein Zimmer leider noch nicht verfügbar
sei. Damit hatte ich um diese Uhrzeit natürlich auch noh nicht gerechnet,
ebenso wenig, dass kurzerhand ein Nachtbett für die Belegschaft neu bezogen und
mir zum Schlafen angeboten wurde. Denn während der nächtlichen Busfahrt war an
Schlaf eigentlich nicht zu denken gewesen, denn einmal war die sogenannte
Shan-Autobahn eine Asphaltlochfalle und eine elendes Gehopsel und zweitens lief
bis gegen 23 Uhr eine Unterhaltungsschau auf voller Lautstärke im mitfahrenden
DVD Player. Das ist schlimmer als ein Schlagmichtod-Kinofilm (die aktuellen
Bruce Willis Überlebensfilme gibt es hier übrigends überall schwarzgebrannt
bereits zum Verkauf). Den mitreisenden Burmesen, die die Mehrheit der
Passagiere bildeten (außer mir war nur noch ein Thai-Autralien-Paar an Bord),
gefiel´s jedenfalls, sie lachten laut und vernehmlich. Also – ich war total
übermüdet, traumwandelte durch die Gegend und fackelte also nicht lange,
sondern legte mich in das mir angebotene Bett hinter der Reception in einem
Verschlag. Kaum lag ich, da sprang ein knarrender Fan an und einige außenmotor
betriebenen Schnellboote stackten vorbei und der Eisschrank erwachte zum Leben
und hinter der Wäscheleine erwachten einige Mitglieder des Stabes zum Leben –
also ich dachte, hier kann ich niemals schlafen und während ich das noch
dachte, schließ ich schon fest für die nächsten 5 Stunden. Ein herrlicher
Schlaf, Endlich keine Schwüle mehr, Kühle im Haus, beruhigende Geräusche des
Alltags im Hintergrund – ich schlief sicher und ruhig wie in Mutters Schoß.
Morgen früh geht’s früh raus, da ich mir
zusammen mit einer anderen Frau aus China (Xiao Mao = kleine Katze) ein Boot
zusammen gemietet habe um den INle See zu erkunden. Ich bin gespannt.
13.03.2013
Da ich heute zum Internethotspot gehen möchte,
setzte ich mich doch tatsächlich zur besten Tageszeit an meinen Laptop um zu
berichten. Gestern bin ich einfach nur totmüde ins Bett gesunken, den Laptop in
meinem Schoß und habe fest und sicher geschlafen, so dass ich auch die Fotos
von gestern nicht mehr sichern konnte.
Der Tag gestern war so olala. Prima war, dass ich nicht alleine war,
sondern jemanden zum unterhalten hatte. Es war auch sehr interessant, mit Xiao
Mao zusammen zu reisen, da ich einiges über das „moderne“ China gelernt habe.
Xiao Mao ist – trotz der Schwierigkeiten, denen sich Chinesen gegenübersehen,
um Visa zu erhaschen – weitgereist. Sie ist Ingenieurin (Bachelor), stolz auf
ihre Ausbildung und zukunftsoptimistisch. Mit ihrer Uni war sie schon auf einem
Austauschprogramm in Indiana (sie mag die USA nicht – zu kommerziell und
Scheinfreundlichkeit (nunja, da könnte man auch einiges über China sagen zu
diesen Themen)), ein halbes Jahr arbeiten in Polen (an den Wochenenden gings in
die benachbarten europäischen Länder, da Schengen-Statut), daneben war sie
schon in ganz Südostasien (Burma ist ihre letzte Station, sie findet es teuer,
- ich finde es hier auch teuer, da die Preise sich seit dem letzten Jahr
verdreifacht haben für Touristen, da zu viele Touristen, aber zu wenige Hotels,
so dass das Preis-Leistungsverhältnis überhaupt nicht mehr stimmt, für ein
ziemlich dürftiges Zimmer mit dreckigen Gemeinschaftsduschen und Kinderklo
zahlt man 25 Dollar und mehr)), auf den Philippinen, . Indonesien und in
Pakistan und im Iran/Türkei und in zahlreichen afrikanischen Ländern, so dass es
kurzweilig ist, ihren Erlebnissen zuzuhören. Als nächstes möchte sie nach
Südamerika, dafür will sie Spanisch lernen, ich nehme es ihr ab, denn sie
spricht wirklich gut Englisch 8und das mit 3 Ausrufezeichen, denn normalerweise
versteht man das Englisch der Chinesen selbst beim besten Willen nicht).
Die Bootsfahrt zum See war ein Erlebnis der
besonderen Art. Zum einen: Der See. Fast verlandet, geschmückt mit Seerosen und
Riedgrasbüscheln, die aus dem Wasser staken, umgeben von deforestierten
Berghängen, die im Dunst an den seitlichen Horizonten wabern. Der See ähnelt
einer Autobahn – für Außenmotorbetriebenen Langbooten, die unterschiedlich
beladen (mit Touristen auf bequemen
Stühlchen, Burmesen im Haufen zwischen Kisten und Säcken und tief liegenden Schaluppen
nur mit Kisten, Säcken und prallvollen Tomatenkörben, die rot im Sonnenlicht in
unterschiedlichen Rot- bis Grüntönen vor sich hinschimmern). Die Bauernkähne
sausten in Richtung Nyguangshwe den Kanal hinauf, um ihre Ernte zum Absatzmarkt
zu befördern, was sie interessanterweise direkt unterhalb der Terrasse meines
Hotels an einem viel befahrenen oder besser viele Schiffe festgestakten Kanal
taten, nämlich hier wurden die Waren in der Früh kurz nach Sonnenaufgang so
gegen 6:30 Uhr entladen und auf Karren und Jeeps zur Weiterbeförderung beladen.
Das war natürlich sehr interessant, beim Frühstück (Omelett mit Zwiebeln und
Tomaten, eine KANNE Tee, Banane, Melonenstück , 3 Toasts mit Butter und
Marmelade,, also ein wirklich fürstliches Mahl und das i Zimmerpreis
inbegriffen) anzuschauen und auch ein paar Fotos zu machen, die aber,, so finde
ich , nicht gerade gelungen sind, aber als Erinnerung taugen sie wohl doch.
Aber zurück zum See: Zwischen alle den dahinflitzenden Schnellbooten und
Schaluppen: Fischerbote, ca 3 Meter lang, betrieben mit Rudern, die mit Fuß-
und Unterschenkelkraft kunstvoll fortbewegt werden, während mit den Händen das
Netz oder die Reusen kontrolliert werden. Genau wie die Bauern tragen die
Fischer Stroh- oder Holzhüte, ihren Longyi und ein Hemd oder eine Bluse, keine
Schuhe. Der obligate Sonnenschutz im Gesicht darf nicht fehlen, was ihnen ein
Erdfarbenes Aussehen verleiht. Trotz der Außenbordmotoren ist alles in Watte
getaucht und still, wie auf einer Bühne, die leicht überblendet ist. Dieser
Eindruck verstärkt sich noch, als wir in Richtung eines Marktes in die kleinen
Kanäle inmitten der Uferbinsen eintauchen. Aus breiten Kanälen werden immer
schmalere Wasserstraßen, der Seeboden schrammt schlammig am Bootsboden vorbei
und das Schiffchen schauckelt darob leicht wie im Wind, surrt sich aber – zum
Glück – immer wieder frei und gleitet voran, weiter hinein in das künstliche
Grün der shwimmenden Gärten. Der See wird nicht nur von den Erdmassen, die die
baumlosen Berghänge herabgespült werden und die Kanäle, bald auch den See in
ein milchiges Braun tauchen, verlandet, sondern auch von den Bauern, die mit
Hilfe von Bambusstangen, die Seepflanzen festhalten, den Schwemmboden auffangen
und so neues Festland schaffen. Immer dichter wird die Bebauung, zuerst der
Bambus-Stroh-Ried-Hütten auf hohen Stelzen, dann immer sämiger wird der Grund,
immer geformter die Kanäle, bis man auf eine ziemlich dichte Bebauung mit
Teakholzhäusern stößt, die den Kern der Dörfer hier ausmachen, Kanäle (kleine
Schaluppen, die mit Paddeln fortbewegt werden,
sind das Hauptverkehrsmittel, obwohl , sobald der Reisbau (und der
Weinanbau) beginnt, sind hier auch die Büffel Zuhause. Kleine Dammstege dienen
als Wege, die schließlich in breitere Gassen entlang der in Stein gefassten
Kanäle münden. Dort war denn auch der Markt, der bunt und vielfältig war. Betel
und Tee sind offensichtlich die Hauptnahrungsmittel, den Tee gibt es noch
kostenfrei per Thermoskanne auf den Tischen, wenn man etwas von dem Gesottenen
in den kleinen, offenen Gaststätten bestellt. Ich hatte per Zufall
(Zeigeprinzip) frittierten Kohl, Minze und Tofu auf meinem Teller und es war –
obschon natürlich etwas fettig – echt lecker und hat mich angenehm satt gemacht
zusammen mit 4 Bechern Tee (ohne Zucker!).
Bohnen (auch in fester, zu Platten gepresster Form) in vielerlei Farben,
Tomaten, Knoblauch, Zwiebeln, Gurken, diverse Grünkräuter standen im Angebot,
dazu Töpfe aus Metall und Ton, Tagesartikel (Waschpulver u.Ä.). Die
Fleischtheke bot Schweineohren und Eingeweide (und viele Fliegen), die eine
oder andere Pharmacy prunkte mit hunderten mit chinesischen undoreanischen
Schriftzeichen bemalten bunten Päckchen, voll mit Pillen und Wässerchen. Auch
T-Shirts, Shorts, Longyis und Tücher gegen die morgendliche Kühle standen zum
Verkauf. Schließlich: Süßigkeiten – ich ließ mich von einer nahezu zahllosen
Bäuerin mt orangerotem Bethelmund mit Zahnstummeln zum Erdnuss in Sirupplatte
für einen Euro überzeugen, immerhin strahlt sie ob des guten Geschäfts freudig
in die Kamera für das gemeinsame Foto.
Der Weg zurück zum Boot war heiß und staubig und ich glaube, den Dreck
kriege ich aus meinen Füßen nimmermehr heraus. Die Sicht auf die kunstvoll
geflochtenen Matten, die die Wände der Häuser, die wir passierten, schmückten,
entschädigten aber dafür. Die Weiterfahrt stockte dann etwas, weil unser Boot
einen Motorschaden hatte (der Riemen musste erneuert werden) und von da an war
die Fahrt etwas dröge, denn der nachfolgende buddhistische Tempel sah – wie
hier die meisten – wie auf einer Bühne aus. Nett am Wasser gelegen, umgeben von
touristischen Restaurant, neu renoviert, sah alles irgendwie künstlich aus.
Zutrtt zum inneren Schrein, in dem die Goldklumpen lagern, die ständig durch
die Gaben der Gläubigen wachsen (nur Goldplättchen, die IM Tempel gekauft
werden, sollen für die Heiligkeit bürgen, die Goldplätten, die natürlich
billiiger sind, die man VOR dem Tempel kaufen kann hingegen ermangeln der
göttlichen Gnade), haben nur Männer (Ladys prohibited), als Begrüßung ein
Schild, dass die Touristinnen auffordert, keine Shorts und in jedem Fall einen
BH zu tragen. Kaum hatte man die Treppen erklommen zur Tempelplattform (die
einen herrlichen Teakholzfußboden hatte, auf dem man angenehmst wandeln konnte,
zudem – sehr angenehm war der frische Luftzug im Tempel, da Türöffnungen zu
allen vier Himmelsrichtungen den Durchzug gewährten), kam auch schon ein Typ
angeschlichen und bat einem scheinbar subaltern-demütig, in Wirklichkeit aber
sehr fordernd, das Kamerageld zu spenden (also die Erlaubnis, Fotos zu machen,
zu kaufen zu einem Festpreis, aber spenden kliingt natürlich unverfänglicher).
Da man nun seinen Obolus entrichtet hatte, hieß es – mit dem Gefühl, dass man
auch etwas für sein Geld haben wollte, und jegliche Pietät über Bord werfend –
die Kamera auf alles zu halten, was sich bewegte oder eben im Gebet verhaltend
sich nicht bewegte. Ein Tourist hüpfte gar dynamisch ins zentrale Heiligtum und
hielt die Kamera direkt ins Gesicht der Gläubigen. Nun, keine schöne Erfahrung.
Das mit der Kommerzialisierung sollten die sich hier noch einmal überlegen. Schließlich
durchfuhren wir auf dem Weg zurück die schwimmenden Gärten, auf denen aber im
Moment noch nicht so viel los war (da die Haupterntezeit erst in ein bis zwei
Monaten naht) und dann ging es über den See zurück Richtung Dorf, aber halt:
wir hatten das Boot doch für den ganzen Tag gemietet und es war erst gegen 16
Uhr. Macht nichts. Unser Bootsmann, der uns noch sein Dorf zeigte (das
Besondere hier war das Ungeplante, denn die Kinder des Dorfes waren ob der
Peanutsspende total happy und wollten auch – an Technischeem generell
interessiert – unsere Kameras ausprobieren, daob herrliche Aufnahmen
entstanden!), fand, da wir die für die Tour geplanten 6 Liter nun verfahren
hatten, dass ihm eine Rast guttat und band unser Boot kurzerhand an einen
inmitten des Sees steckenden Pfosten, da im Preis inbegriffen natürlich die
Sicht auf den Sonnenunntergang über dem See war. Seiner Meinung nach hieß dies
also 2 Stunden Pause. Die Sonne stach noch heiß, das Wasser , zwar kühl, konnte
aber nicht bebadet werden, da kein Badezeug und Longyi dabei (ansonsten
unsittlich für Ausländer) und zu Fuß konnten wir auch nirgendwohin, da wir
mitten in der Fahrrinne feststeckten. Unser Bootsführer hatte die Ruhe weg und
legte sich nieder zu einem Nickerchen. Gerne wären wir vorher über seine Pläne
informiert gewesen, dann hätten wir irgendwo länger Pause gemacht, aber so
baten wir ihn schließlich, die Bootsfahrt vorzeitig abzubrechen (denn offen
gestanden versprach ich mir nicht so besonders viel von einem Sonnenuntergang
im Dunst) und wir kehrten zurück zum Hostel an unseren kleinen Kanal. Danach mühte ich mich (mit Hilfe eines
geliehenen Reiseführers – einiges gäbe ich nun darum, mir in den USA einen
Kindle mit Internetbasierung gekauft zu haben, da hätte ich rechtzeitig die
Reiseführer runterlanden können, aber in Deutschland sind die Downloads ja
richtig teuer und ja, Bücher habe ich tausendmal lieber, aber Gewicht und
Sicherheit sind doch auch gute Argument für einen Kindle, also nächstes Mal –
wird es das geben?) mühen, meine weitere Route zu planen, damit ich noch eine
Unterkunft bekäme. Ich entschied mich gegen einen Besuch der 8059 Buddhastatuen
im Cave bei Pindaya, da die Erreichbarkeit mindestens als ziemlich schlecht zu
bezeichnen ist (will man nicht eine dreistündige Taxefahrt für 50 Dollar
buchen) und stattdessen werde ich morgen nach Kalaw fahren, einem Ausgangspunkt
für viele Trekkingtouren (aber dazu habe ich keine Lust, bin im Moment richtig
faul). Danach geht’s nach Mandalay. Weiter nördlich soll es nicht gehen, da
dort Unruhen herrschen (bombing), worum genau es geht, konnte ich bisher nicht
eruieren. Jedenfalls waren die meisten Hostels schon ausgebucht (das Telefon in
meiner Unterkunft funktionierte wenigstens), bis ich endlich etwas fand – nicht
gerade meine favorisierte Unterkunft, aber die hätte ich wohl vor ein bis zwei
Monaten buchen müssen. Das erscheint mir aber zusätzlich schwierig, da man hier
die Transportmittelsituation nicht so ganz leicht durchschaut. Die meisten
Busse reisen nachts, stundenlang für wenige Kilometer, die Schiffe stecken
schon mal fest, dann dauert die Fahrt einen Tag länger. Meistens geht die Reise
spätabends oder frühmorgens los, so dass man sich überlegt, ob man noch ein Hotel
braucht, da man morgens nicht weiß, wie man zum Busbahnhof kommen soll oder
aufwachen soll (z.B. Abfahrtszeit nach Yangoon 4:45 Uhr, Fahrtzeit 12 bis 15
Stunden, falls keine Verspätung). Alleinreisen bedeutet hier aber nun, darauf
angewiesen zu sein, da man sich Taxis nicht leisten kann (die Pickups finde ich
meistens nicht, da ich die Schrift hier nicht lesen kann und die wenigsten
Leute schon Englisch sprechen). So also meine bisherigen Pläne, mal schauen,
was ich verwirklichen kann.
13.3.2013 Abends im Internetshop
Na, das hat ja super geklappt, hier noch ein paar News vom heutigen Tage, da ich noch zwanyig Minuten habe: Heute war ich mit dem Fahrrad unterwegs, bin entlang des Sees gefahren (naja, ein paar Kilometer landeinwaerts) und zwischendurch habe ich mich uebersetzen lassen, herrliche Luft draussen auf dem Inle/Lake. Die Gegend hier ist herrlich fruchtbar, dunkelbraune Ackerkrume, zz. ist Zuckerrohrernte, ein schoener Anblick. Ueberall laufen die Zuckerrohrpressen in Konkurrenz zum Vogelgezwitscher. Auch hier habe ich wieder viele Schmetterlinge gesehen (allerdings meist nicht sehr bunt, dafuer gross) Gestern habe ich uebrigends das erste Mal in meinem Leben gesehen wie sich Schmetterlinge paaren / interessant. Daneben habe ich Kormorane und viele Reiher und Enten und andere Flugtiere gesehen, die aufgeschreckt durch den Motorenlaerm der Boote hastig davonflogen. Die Menschen scheinen Tiere hier zu moegen. Katzen und Hunde sieht man viele, die meisten ausreichend ernaehrt und einigermassen zutraulich. Fuer Voegel habe ich in Yangon was Nettes gesehen. Entlang einer Hauptstrasse war der Buergersteig etwas ueberdacht zum Eingang eines Buerohauses. Unterhalb der Ueberdachung hatte eine gute Seele mindestens zwanzig Vogelhaeuschen angebracht und das Zwitscherte und Zirpte! Viel Nachwuchs. Wenn man die augen zugemacht hat, war s wie im Wald.
Das Verhalten der Einheimischen ist anderes als auf den Philippinen oder auf Bali. Die Leue sind sehr ernsthaft, eher scheu. Koennen sie Englisch und kennen Fremde, dann sind sie freundlich, aber gelaechelt wird eher mal nicht! Selbst die Kinder schauen meist ganz ud gar ernsthaft drein. Die Jugendlichen sind natuerlich wie ueberall auf der Welt. Wenn sie koennen: halbstark (bloss nicht freundlich sein, sondern Erwachsene igorieren oder patyige Antworten geben. Alleinradelnde Maedchen laecheln einen zum Glueck immer an wenn man sie anstrahlt. Die Kinder sind noch am zutraulichsten. Erstaunt war ich ueber die Mode der Jugendlichen. Wenn s geht Lederjacke (puh, ist das heiss), passend zum neuen Moped und blond gefaerbte Haare (die natuerlich bei der schwarzen Grundierung eher rot/braun sind) Geschminkt wird kaum, eigentlich nur als Geschaefsfrau oder als reiche Frau, habe ich bisher eigentlich nur am Flughafen und in den grossen Hotels gesehen. Etwas Merkwuerdiges habe ich beobachtet, naemlich, dass hier zwar Rechtsverkehr herrscht, aber die Wagen sind englisch, also Steuer ebenfalls an der rechten Seite / etwas ungewoehnlich. Jedenfalls hatte ich mit meinem fahrrad (das fast nur von Auslaendern gefahren wurde, die Leute hier fahren Motorrad/Roller) keine Schwierigkeiten gehabt.
Heute Abend war ich bei einer Marionettenvorfuehrung. Das war mal was anderes. Die Puppen tanzten! Ich habe mir einen kleinen Prinzen geholt, mit dem kann ich mich jetzt unterhalten (auch wenn ich ihn von jetzt ab herumschleppen muss). Cathrin
Samstag, 9. März 2013
Wenn es ein (!) Maki nicht schafft, die Nicoletta aufzuheitern, dann vielleicht die Folgenden:
Was kann man in Deiner Situation tun?
1) Das Problem ignorieren:
2) Beleidigt sein:
8)Den anderen die Zähne zeigen:
13) sich mit Freunden aussprechen
Also : Nicht ängstlich sein
Sondern jemandem ein Küsschen geben!
)
Was kann man in Deiner Situation tun?
1) Das Problem ignorieren:
2) Beleidigt sein:
3) Warten, was sich so ergibt:
4) Sauer sein:
5) Abhängen:
6) sich im Schlaf wälzen
7) Sich weiter abmühen mit den Unbilden der Welt8)Den anderen die Zähne zeigen:
9) Sich verstecken
10) sich pflegen
12) Lecker essen13) sich mit Freunden aussprechen
Also : Nicht ängstlich sein
Sondern jemandem ein Küsschen geben!
Freitag, 8. März 2013
Also, das wird eine kurze Nachricht, denn ich habe nur noch 4 Stunden Zeit, bis ich wieder aufstehen muss, um meinen Flug nach Burma zu bekommen. Aber ich bin noch nicht so rcht müde, nur aufgeregt. Singapore hat mir gut gefallen, alles sehr modern und sauber, große Ähnlichkeit mit Frankfurt (am Meer) und die U-Bahn kommt aus München - ich fühlte mich Zuhause. Alles funktioniert hier, das Hotel ist prima - habe Aircon und Fan wahlweise und die Hostelleitung bietet alle Kleinigkeiten, um die man sich sonst selberkümmern muss - hier kann man relaxen! Alles hat natürlich seinen Preis - wie teuer die Mieten sind, das weiß ich nicht, aber das Leben ist etwas halb so teuer wie bei uns (alles, was man so in Geschäften kaufen kann), das Essen vielseitiger, besser, noch billiger!. Die ganze Stadt eine Einkaufsmall, allerdings gibt es keine Kaufhäuser, sondern nur kleine Einzelhandelsgeschäfte, Preisvergleiche sind mühsam. Shoppen tut man schon allein deswegen, weil es in den Malls kühl ist, Luftfeuchtigkeit sonst 88 Prozent. Und warm ist´s auch, so gut 35 Grad. Viel Grün überall, Parks usw. Gestern war ich im Zoo, den botanischen Garten habe ich irgendwie verpasst - naja, ich habe ja eigentlich genug Gründzeug gesehen bisher. Jedenfalls ist Singapur ein prima Zwischenstop, hier kann man - glaube ich - auch ganz gut leben, alles sehr international hier. Andererseits: totale Kontrolle, so eine gute Art Diktatur, wenn man so will - Toleranz wird von oben verordnet, allerdings nicht einfach so, sondern massiv gefördert. Stadterhaltungspläne ebenso - Chinatown ist daher total langweilig, weil touristisch verplant. Little India hingegen ist prima - ich fühlte mich in alte Zeiten versetzt, das Essen (biriyani) war absolut Spitze und hat nur 4 Euro gekostet(mit GEtränk) Hoffentlich klappt das mit dem Runterladen von Bildern - wäre schön. P.S. Philippinen hatten übrigens noch ein versöhnliches Ende in Cebu - sehr empfehlenswert als Einflughafen (bitte nicht wieder Manila). Übrgends habe ich mir am vorletzten Tag auf den Philippinen noch die Tarsier angeschaut - ihr dürft mitschauen (siehe oben) - E.T. gab es also schon vor Spielberg! Apropos Wahlen - hier die Alternativen (auch auf Bohol, Philippinen) Wie wärs?
Und hier nun eine kleine Auswahl aus Singapore
Die Moschee oben - das ist übrigends der Blick aus meinem Fenster - den Muezzin höre ich also 5 mal täglich - sehr meditativ! Ich bin im Muslimviertel (die meisten kommen aus Malaysia) gelandet, etwas exotisch, aber die Frauen sehen mit ihren Kopfbedeckungen richtig nett aus - überall Schmuck, Perlchen, Pailletten dran und viel Farbe, die Augen ausdrucksstark geschminkt und der Rest modern - so ist´s recht, finde ich, schaut man gerne an! Jetzt gibt es längere Zeit keine Infos von mir, da in Burma - bis bald. Cathrin
Abonnieren
Posts (Atom)