Sonntag, 25. November 2012
Mein neuestes Lieblingswort ist "bietta" - was kann das wohl heißen. Jawohll - Neuseeländisch für "better". Ich übe kräftig, damit ich das mit dem nz-Akkzent hinbekomme - ich liebe sie, diese Kiwis, obwohl ich eigentlich immer nur die Hälfte verstehe. Meine Illusion bzgl. meiner Englischkenntnisse (eigentlich verstehe ich fast alles ...) ist nach meinem Aufenthalt hier schwer ins Wanken geraten, ehrlich! Aber der Sound ist gut, schön sonor. Wenn ich ein paar mehr MB´s habe, dann schicke ich meine Überlegungen zum historischen Erbe und dem Umgang damit - bis dann. Cahtirn
Donnerstag, 22. November 2012
Neue Nachricht von mir:
Das ist ja jetzt wohl der Hammer. Übermorgen habe ich mich
eingebucht im Tongariro Nationalpark und freue mich auf meine Tageswanderung –
die mir einfach jeder bisher empfohlen hat – den Tongariro Crossing und da
bricht der Vulkan doch einfach aus! Dem lokalen Käseblatt Taranaki Daily News (na ja) hier in New Plymouth
entnehme ich, dass „State highways in the Tongariro area have been closed.” And
“he Tongariro Crossing has been closed” – Ob ich da überhaupt zu meinem Hostel
komme? Die Tour kann ich mir wohl abschminken. Man wartet wohl auf eine
neuerliche Eruption. Habe eine Mail zu meinem Hostel geschrieben, ob man
überhaupt dorthin darf im Moment (und überhaupt hinkann).Wahrend ich heute den
hiesigen Berg, Mt. Taranaki/Mt.Eden (teil-)bestiegen habe (bis auf 1520
Meter!), habe ich gehofft, den Tongariro und seinen Nachbarn, den Mt.
Ngauruhoe, sehen zu können, denn die beiden Berggipfel bilden zusammen mit dem Taranak eine – den Maori –
heilige Achse und ich wollte doch auch mal sehen, was ich in 2 Tagen richtig
sehen kann. Aber Pusteblume!ine dichte Bewölkung und – da die Wettervorhersage
für Morgen Regen prognostiziert hat, glaubte ich, dass dies Regenwolken seien.
Ich sah aber wohl in Wirklichkeit den Schwefel aus der Tiefe In der Zeitung steht, außer, dass keine
Gefahr für die Bevölkerung von New Plymouth besteht, da „ihr“ Vulkan im Moment
„sicher“ schläft – dass der Te Maari Krater
Rauch ausstößt und zwar 2
Kilometer hoch. Das war auch für die Vulkanologen eine große Überraschung.
Gerade gab ein Vulkanologe ein Interview vor laufender Kamera, dass sie
glauben, es könnte eine Eruption beim Mt. Ruhapehu geben, da schoss der Rauch
hinter ihm in den Himmel! Tja – hier ist was los. Nur ich bin noch etwas weit
vom Schuss (ca 180 Km)Also, ich weiß nicht, wie es weiter gehen wird – ich
warte auf die Antwortmail von meinem Hotel in Nationalpark (so heißt die Stadt,
die an den Nationalpark grenzt) Obwohl gefäahrlich, wäre das doch auch toll,
wenn ich so ein Naturereignis mitkriegen würde.
Für die heutige Wanderung habe ich mir zuerst noch einen
Fleecepullover gekauft, denn da oben liegt Schnee! Ich bin bis an die
Schneegrenze gewandert – toll, sage ich euch. Es war sooooooooooooo steil. Aber
die Aussicht nach oben und nach unten war phantastisch Ich hatte solch ein
Glück mit dem Wetter wie ihr auf den Fotos seht und wie mir die Frau vom I-site
(Touristeninformationsstelle) auch sogleich völlig enthusiastisch mitteilte.
„Manchemal sind Leute hier für eine Woche und sehen nur Nebel wo die
Vulkanspitze sein sollte“ und ich – nur einen Tag hier und schon die volle
Sicht. Die Bilder sagen eigentlich alles!
Der Abschied von Piha fiel mir schwer. Nachdem ich schon
eine Nacht länger als geplant geblieben war (ich hätte noch einige Tage dort
verbringen können, aber nun ist ja doch schon alles gebucht – auch zur
Weihnachtszeit und zum neuen Jahrestag bin ich glücklich und nach einigem
Gesuche untergekommen – also fuhr ich Richtung Süden. Die Gegend ist Farmland,
besser gesagt, Grünfutterlandwirtschaft für die vorherrschende Viehwirtschaft
(Rinder und Schafe), Milchwirtschaft ist der Haupterwerbszweig hier. Ich fuhr
eine kleine Landstraße entlang der Küste und wurde mit herrlichen
Aussichten für all das Rumgekurve
belohnt. Schließlich landete ich an einem dieser Lieblingsorte – einem
ziemliich verschlafenen kleinen Nest, während die Ebbe müde an das Ufer
schwappte, Kinder mit ihren Rollern und Sürfbrettern an der Mohle spielten und
im Hintergrund ein geheimnisvolles Marrae stand (geschützt von einem Holzzaun
um unliebsame Blicke zu bannen) und dem Ganzen einen melancholischen Anklang
gab. Der Campingplatz dort ist aber ziemlich gut ausgerüstet (die heißen
Duschen funktionieren und sind sauber, die Küche ist gut ausgestattet und ich
hatte dort auch Licht und Strom zum Rechargen. Während ich mir also was
Leckeres zum Essen machte, blätterte ich durch die kleine Schmuddelbibliothek
(= abgegriffene Reiselektüre, die irgendjeand dort gelassen hat –
Campingplatzbesucher lieben Liebesromane, Spionalgethriller und Surfmagazine) Die
sehr netten Campingpächter gaben mir eine Schaufel und einen Tipp, mich am
nächsten Morgen (wegen der Ebbe) an den benachbarten Strand zu begeben und dort
an einer bestimmten Stelle – wo, das würde ich schon merken – ein Loch zu
graben – da würde ich aber was erleben. Ich also meinen Wecker gestellt und am
nächsten Morgen gegen 8:30 – noch ganz müde, unausgeschlafen und ohne Kaffee –
mit dem Auto zum Strand gefahren (liegt auf der anderen Seite der halbinsel von
Kawiha) und nichts gemerkt. Dann kam ein
deutsch-schweizerisches Paar und die haben zielstrebig dem zurückweichenden
Wasser der Ebbe folgend den Hotspot gefunden. Das war es nämlich: Dicht unter
der Strandoberfläche und zwar nur dort, wo man nur ca. 2 Stunden vor und nach
dem Tiefpunkt der Ebbe hin kann, gibt es einen ca 10 mal 20 Meter großen Spot,
der heiß ist – so stelle ich mir das auch in Island vor. Man buddelt sich eine
Wanne (na ja, der Sand rutscht immer nach, man ist also immer in Bewegung),
aber der Po ist superwarum, während das heiße Wasser, dass in die Grube
hineinsickert rasch auskühlt und lauwarm wird. Man sitzt also da wie Buddha und
schaut aufs Meer oder zum benachbarten Berg oder wahlweise zu den Sanddünen
(scchwarz) und genießt jede Sekunde. Ich saß da quasi allein (die
deutsch-schweizerische Verbindung trieb Schweinkrram in meinem Rücken und sonst
war niemalnd da) und so vergingen einige Stunden, in denen ich keinen Kaffee
vermisste bis die Flut mich aus meinem Wärmetopf vertrieb. Es war einfach
himmlisch. Irgendwann – nach einem kräftigendem Frühstück – bin ich die
Küstenstraße weitergefahren und ließ Waitomo – eine der Hauptattraktionen hier
auf der Nordinsel befindet sich dort, nämlich die Höhlen mit
Glückwürmchenhimmel –links liegen. Einmal, weil bei dem endlich herrschenden
Sonnenschein der Gedanke an eine Stalakniten/Stalaktitenhöhle etwas
Abschreckendes hatt (auch wenn ich die Glückwürmchen sehr gerne gesehen hätte).
Ausschlaggebend war dann aber neben dem Preis (49 Dollar), dass die Zeit schon
fortgeschritten war und die – obschon die Führungszeit ca. 4 Stunden ausmacht –
nur noch eine halbe Stunde Öffnungszeit war. Es hatte so viel zu sehen gegeben,
z.B. eine natürliche Brücke (eine eingestürzte Höhle, von der nur noch das Dach
existiert) und einen Wasserfall und und und…Also fuhr ich weiter zur „Forgotten
world Highway“, einer wunderschönen Landstraße, die sich in Ost-West-Richtung
zwischen den beiden Vulkanzentren befindet. Man fährt über 4 Pässe und durch
eine gravel road in einer Gorge (Himmel, ich weiß die deutschen Worte nicht mehr!).
Hier wurde ich von der Dunkelheit überrascht, denn durch das viele Autoanhalten, Gucken, Fotografieren
habe ich ganz und gar die Zeit vergessen. Schließlich kam ich spät nachts erst
bei meinem Hosten in New Plymouth an (musste eine Strafgebühr zahlen fürs
Zuspätkommen, der Wirt wollte auch endlich Schlafen gehen) Heute dann meine
Wanderung hinaus hinauf hinauf auf den Berg. Meine Waden sind stramm, meine
Füße habenmittlerweile eine dreilagige Blase und und und (jammerjammerjammer – nein , heute überhaupt
nicht, ich war nur superstolz auf mich, als ich mit letzter Kraft bei dieser
Hütte da oben ankam – musste dann wegen der Dunkelheit gleich wieder umdrehen
und runter – tut auch weh in den Beien – über Schlafen freue ich mich gleich
mächtig. Aber etwas Interessantes möchte ich doch noch anmerken. Das deutsche
Wort Abseilen hat seinen Weg in das neuseeländische Englisch gefunden, nämlich
to abseil, abseiled, abseiled, the abseiling – klingt irgendwie schräg, stimmt
aber! Die Bedeutung ist übrigens gleich. Also Fachausdruck für Bergfexen und
für Touristen, die sich in Höhen abseilen lassen wollen. Bis zum nächsten Mal.
Cathrin
Hier nun einige Bilder – Zuerst Milchwirtschaft, dann Berg
(Vulkan, aber schlafend)
Montag, 19. November 2012
Also, da ist doch ein Teil von dem Text gestern weggekommen! Im Anschluss an die Kauribäume habe ich nämlich noch von Simon erzählt, den ich als Anhalter mitgenommen habe. Ich fuhr an ihm vorbei in strömendem Regen, als ich das Kauri-Reservat verlassen habe. Ihn, der pitschnass war, hatte seit 10 Kilometern niemand mehr mitgenommen. Ich jedoch fand seinen Anblick so bemitleidenswert, dass ich meinen begründeten Grundsatz, keine Tramper mtzunehmen und schon gar keine männlichen (da GEFÄHRLICH!), über Borg gescchmissen habe und anhielt. Der Dankbarkeit von Simon, einem Normannen (einem Franzosen aus der Normandie, genauer aus Caen) verdanke ich einen gesprächigen Nachmittag und einige Tassen Kaffee. Er ist Optiker und einen Kopf kleiner als ich. Er erzählt, dass es bei den Franzosen ein sehr Arbeitnehmerfreundliches Gesetz gibt, dass jeder Arbeitnehmer ein Anrecht darauf hat für 3 oder 6 Monate eine berufliche Auszeit zu haben (natürlich unbezahlt) Spätestens dem dritten Antrag muss stattgegeben werden. Gekündigt darf in keinem Fall werden währenddessen, vorher, direkt nachher und das Ganze ist wiederholbar. Sollte man bei uns auch einführen!
Heute war endlich wieder mal einigermaßenes Wetter, vormittags sogar Sonne, Nachmittags bedeckt, aber warm und kein Regen. Ich ´habe zuerst einen kleinen Spaziergang durch den hiesigen Urwald zu einem kleinen Wasserfall gemacht und dann bin ich - stolz wie Oskar bin ich darauf - ein Teilstück des Hilary-Trails entlang die Küste gegangen - einfach wunderbar. Allerdings: Zuerst nur Berg runter, dann nur Berghoch - Puhh - d.h. Berghoch ca. 1,5 h - ich war tot! Aber Training ist ja notwendig und Bewegung tut gut! Heute abend gab es dann noch vom Pensionsvater spendiert Pizza gratis für jeden Gast so viel man wollte. Die Hälfte der Gäste sind übrigens junge Mädels aus Deutshland und Österreich, die hier Work und Travel machen (die Deutschen ) oder Woofen , d.h. Arbeit gegen Unterkunft (kann man auch mit Touristenvisum inoffiziell machen.). Liebe Nicolette - ich drück die Daumen: Jetzt aber aufgewacht und volle Konzentration voran (Das dazu passende Bild ist leider hochgerückt und ich weiß nicht, wie ich es hier unten positionieren kann!) Cathrin
Heute war endlich wieder mal einigermaßenes Wetter, vormittags sogar Sonne, Nachmittags bedeckt, aber warm und kein Regen. Ich ´habe zuerst einen kleinen Spaziergang durch den hiesigen Urwald zu einem kleinen Wasserfall gemacht und dann bin ich - stolz wie Oskar bin ich darauf - ein Teilstück des Hilary-Trails entlang die Küste gegangen - einfach wunderbar. Allerdings: Zuerst nur Berg runter, dann nur Berghoch - Puhh - d.h. Berghoch ca. 1,5 h - ich war tot! Aber Training ist ja notwendig und Bewegung tut gut! Heute abend gab es dann noch vom Pensionsvater spendiert Pizza gratis für jeden Gast so viel man wollte. Die Hälfte der Gäste sind übrigens junge Mädels aus Deutshland und Österreich, die hier Work und Travel machen (die Deutschen ) oder Woofen , d.h. Arbeit gegen Unterkunft (kann man auch mit Touristenvisum inoffiziell machen.). Liebe Nicolette - ich drück die Daumen: Jetzt aber aufgewacht und volle Konzentration voran (Das dazu passende Bild ist leider hochgerückt und ich weiß nicht, wie ich es hier unten positionieren kann!) Cathrin
Sonntag, 18. November 2012
Bin in einer ultramodernen Herberge unweit von Auckland in den an der Westküste gelegenen Waitakere Ranges gelanded. Das letzte Haus im Küstenörtchen Piha. Heute Nacht werde ich gut schlafen: In der oberen Etage eines Stockbettes in Familiengröße - eher eine Schlaflandschaft, denn ein Bett - und enthoben den Niederungen meiner Mitschläfer im (auch hier so genannten) Dorm. Ich bin Mitglied des BBH, einer dem deutschen Jugendherbergswerk vergleichbaren Organisation geworden - allerdings unterhält diese Organisation keine eigenen Häuser, sondern zertifiziert Hostels und gibt deren Bewertung durch die Gäste in einem kleinen Booklet bekannt - sehr hilfreich! Nimmt man diejenigen, die über 90 Prozent bekommen haben ("GEfällt mir"), dann kann eigentlich nichts mehr schief gehen - man braucht sich nur noch positiv überraschen zu lassen. Die Preise sind in allen Häusern vergleihbar - ein Bett im Dormitory oder im Shared Room kostet zwischen 23 und 30 NZD (jeweils ein Drittel abziehen um auf den Europreis zu kommen). Der Kamin brennt gemütlich und ich sitze im Trocknen, während draußen immer noch der Regen fällt und die Temperaturen ungewöhnlich niedrig sind - alle warten auf den Frühling, der einfach nicht so richtig kommen will (kein Wunder, ich - die Regenmacherin vom Dienst - bin ja auch hier) Heute war das Wetter ziemlich gut, aber sehr windig
Nicht so schlimm wie vor einigen Tagen am Ninety Mile Beach (er ist nur 90 Kilometer lang), da habe ich die Tür des Wagens nicht aufbekriegt! Im Gegensatz zu den letzten beiden Tagen, an denen es dauergeregnet hat und es einfach nur trüb war, hat aber heute endlich mal wieder die Sonne gescchienen und so sah das heute Mittag aus - einige Leute haben das stürmische Wetter für ihre sportlichen Aktivitäten genutzt (ich hingegen für einen ausgedehnten Strandspaziergang):
Übrigens ist der Strand wirklich schwarzsandig - bisher war er entweder weiß, beige oder rosa - nun, richtig schwarz - ihr seht die Dokumentation im Einführungsbild.
Während die Leute hier also sportlich aktiv sind, habe ich wieder meiner neuentdeckten Leidenschaft "Tiere entdecken und vor die Linse bekommen" gefrönt. Ich hatte auch alle Gelegenheit dazu, denn etwas weiter nördlich befindet sich die einzige Festlandkolonie hier auf Neuseeland von Tölpeln, die ich bisher nur aus Walt Disney Filmen (Bernhard und Bianca) kannte. Wie immer war das Naturereignis wunderbar besuchbar und so teilte ich dieses Erlebnis - dank der formidablen Wege und Ausschilderung - mit einigen Duzend Chinesen und Indonesiern und (wahrscheinlich) einigen Neuseeländern - und nun also auch mit Euch:
Die Tölpel brüten gerade - allerdings habe ich ziemlich lange suchen müssen, bevor ich ein Kücken gefunden habe! Wenn die Jungen flügge geworden sind Ende Januar, dann kommt sogleich die zweite Bewährungsprobe (die erste ist der erste Flugversuch - man sieht es auf den Bildern nicht, aber hier stimmt der Satz "living on the edge", denn das tun die Tölpel, ihre Kolonie nestelt in der Steilküste und der Wind pfeift darauf zu - glücklich das kleine Tölpelchen, dass nicht sogleich an der Feldwand zerschmettert oder auf den Felsspitzen über dem Wasser aufgespießt wird oder ...), nämlich der mehrere tausend Kilometer weite Flug nach Australien - dort bleiben die jugendlichen Vögel dann ca. 4 Jahre und kehren dann zurück zu ihrer Geburtskolonie, suchen sich einen Lebenspartner (kann dauern) und suchen sich einen Brutplatz (kann dauern). Also, bis die ihr erstes Ei gelegt haben (es ist immer nur eins, ein zweites würde die Klippen hinunterkullern, das jeweilige Elternteil - die Brut wird geteilt im Schichtdienst - ist gerade dick genug für ein Ei): kann dauern (meiner Rechnung nach ca. 6 bis 8 Jahre - mein Gott, wie alt werden diese Tiere?! Je länger die Tiere da sind (und die Alten sterben), desto sicherer wird der Brutplatz in der Mitte der Kolonie. Nachdem Nicoletta mir von ihren Beförderungsprüfungen erzählt hatte (zu der ich ihr viel "Glück" wünsche - eher Gerechtigkeit), ging es mir die letzten zwei Tage mal wieder so richtig schlecht und die Demütigungen der letzten Jahre waren ganz präsent - zusammen mit dem Schietwetter hatte ich meine depressiven Tage! Aber irgendwie haben mir die Tölpel gut getan - ich fand sie gar nicht Tölpel, sondern faszinierend und sehr hübsch mit ihren gelb-orangen Köpfen und den herrlich weiß-schwarzen Schwingen.
Eigentlich hätte es mir auch schon gestern wieder besser gehen können, denn zuerst hatte ich Audienz bei dem ältesten Bewohner Neuseelands:
Tane Mahuta, ca 2000 Jahre alt und noch ganz lebendig. Obschon...ist bei den Kauribäumen genauso wie bei den Menschen, je älter sie werden, desto unansehnlicher werden sie. Alle Kauribäume, die wegen ihres hervorragenden Holzes - stabil und gerade gewachsen - sämtlich gefällt wurden von den Europaern seit 1840 und so wurde der Norden der Nordinsel völlig entblößt und stattdessen zogen all die Schafe und viele Kühe auf grüne Weiden, na jedenfalls, einige Reste gibt es noch und dazu gehört ein kleiner Nationalpark südlich der Hokinga-Bucht (dort hatte ich übrigens auch eine sehr gute Übernachtung inmitten von Nussbäumen und in einem Blumen-Blütenmeer), der gehört mittlerweile wieder den Maori als Wiedergutmachung für ihre Enteignung und des Bruches des Vertrages von Warangei. Die Kauribäume wachsen gerade wie Spargel in lichte Höhen, erst so ab 10 bis 15 Metern Höhe fängt die Belaubung an. Bei den alten Bäumen sind viele der Äste abgestorben (ganz weiß im Holz) und auf dem Totholz wachsen neue Bäume. Das Ganze überragt den restlichen Wald um einiges. Die Kauribäume haben sehr empfindliche Wurzeln, die nahe der Oberfläche liegen, Deshalb werden oft Plankenwege gebaut, auf denen man dann durch den Urwald gehen kann - einfach toll. Bei Tane Mahuta fand so eine Art Gedenkfeier statt. Eine Busladung Maori (alle in Hawaihemden) sang Lieder zur Guitarre und freute sich des Lebens (trotz Regens). Beim Zweitältesten Kauri (der etwas dicker ist) saß hingegen andächtig in Medidation versunken und danach über die Meditation reflektierend ein Deutscher Mittelalter Brillenträger, Typ Asket, zusammen mit seiner beflissentlich schweigenden Gattin - einfach peinlich. Ich habe dann mal so getan, als würde ich nicht dazugehören, was schwer ist, denn hier sind so viele Deutsche, so dass ich mich frage, wieviele Deutsche überhaupt noch in Deutschland sind.
Ich bin allerdings auch ins Meditieren darüber gekommen, warum die Neuseeländer allein vom Aussterben bedrohte Lebewesen wie den Kiwi und den Kauri zu ihren nationalen Iconen erheben. Was sagt das über den Nationalcharakter Neuseelands aus - sind die Hiesigen morbide? oder Boten einer neuen Zeit, die all die Zerstörung unserer Erde durch den Menschen sichtbar machen. Die Inseln sind vollgestopft mit Verbots- bzw. Schutzschildern für die wenigen überlebenden Exemplare. Ob davon Kiwi und Kauri überleben werden, das weiß ich allerdings nicht.
zweimal abgelehnt werden, beim dritten Versuch muss diesem stattgegeben werden.Nachdem ich Simon an einer Tankstelle an der A1, der Hauptverkehrsachse nach Auckland hinausgelassen hatte, landete ich in einem von Belgiern geführten Hostel für die Nacht - na, das passte ja (das Bett war übrigens auch belgishc nämlich nicht beschlaftbar, ich habe jedes Holzstück in meinem Rücken gespürt, habe also in dem total engen Zimmerchen (6 Leute in drei Etagen auf 8 qm)nicht gut geschlafen.
Neben der Bedeutung des Kauri für die Maori als Symbol des Lebens habe ich auf Reisen im Nordland noch einiges mehr über die Mystik der Maori gelernt. Vor einigen Tagen war ich ganz im NOrden Neuseelands - nicht am nördlichsten Punkt (der ist etwas weiter im Osten und nach einem französischen Okupator benannt, le Surville, der parallel mit Cook versuchte, Neuseeland zu kolonialisieren), aber jedenfalls dort, was viele für den nördlichsten Punkt halten (gleich daneben ist aber jedenfalls der westlichste Punkt, das Cap Maria von Diemen - hier ein Bild - ich bin zum Strand hinuntergelaufen und 2961 Shcritte wieder hinaufgeklettert!
Also: In dieser Gegend kamen die Maori vor einigen hundert Jahren auch an aus dem polynesisch-pazifischen Raum. Tuki Tahua, ein Chief, leiß 1793 die erste Landkarte Neuseelands anfertigen, um sein Herrschaftsgebiet zu zeigen, Hier eine Replik: (siehe oben). Die Karte zeigt das heutige Nordland (das heutige Auckland begrenzt die Karte auf der linken Seite, der Norden ist rechts) Über die Karte führt eine gestrichelte Linie. Das ist der Weg der Toten, die am Nordkap, dem Te Rerenga Walrua (die Pakhata, also die Europäer, nannten es Cap Reinga) in ihre alte Welt zurückkehren. Ein schönes Bild - Zurückkehren in das Land der Väter, also dorthin, wo man hergekommen ist, dem Norden, dem Polynesischen Raum, die Maori nennen es Hawaiki. Aber im übertragenen Sinne ist das Land der Väter auch das Reich der Toten, denn dahin sind alle Väter (und Mütter-)generationen eingegangen. IN der Vorstellung der alten Maori lag dieses Reich der Toten also im NOrden, dort, woher die Vorfahren ursprünglich nach Neuseeland gekommen waren. Die Verstorbenen verlassen die Welt genau dort, wo sich Te Moana Tapokopoko a Tawhalei (das männliche Element, also die Tasmanische See) und Te Tal o Whitireia (das weibliche Element, also der Pazifik) miteinander vereinigen (in Form der aufeinanderstürmenden Wellen, die hier deutlich zu ereknnen sind) und so das Leben schaffen. Die Toten trinken aus 2 Quellen, die man am Cap Reinga findet, nämlich aus dem Te Walora a TAne (dem Lebenswasser der Göttein Tana) zur Rinigigung der Seelen der Toten und dann aus dem Te Wai Wheroa Rata - das ist praktisch das Eintrittsbillet zum Reich der Toten - trinkt der Tote nicht davon, so muss (!f) er in das Reich der Lebenen zurückkehren. Dort, wo die Quellen ins Meer fließen, sieht man einen auffälligen Fels ins Meer ragen, den Te Rerenga Walrua, auf dem ein ein Baum, ein Pohutukawati, wächst, der den speziellen Namen Kahika hat, denn über seine Wurzeln als Stufen steigen die Toten hinab ins Totenreich, also ins Wasser. Selbst wenn man an all dies nicht glaubt, so ist (!) dieser Ort etwas Besonderes, wie ihr hier auf meinem Bild sehen könnt:
Der moderne Tourist begibt sich zum alten Leuchtturm, der oberhalb dieses mystischen Ortes steht und fotograpfiert sich vor der Unendlichkeit des nördlichen Meeres (Pazifik)
Am Cap gibt es eine ganze Menge zu sehen,nämlich herrliche Dünen, die riesengroß sind und diedie jungen Leute dazu animieren, Sandzu surfen - nichts mehr für mich (so einen Kick habe ich noch nie gebraucht, bin ich viel zu ängstlch für) und die karge Baumlandschaft - auf dem Campingplatz genau unterhalb des Leuchtturms am Strandwanderweg habe ich prima geschlafen in meinem Mietauto und am nächsten Morgen eine Wanderung durch die Mangroven gemacht.
Übrigens - es sei doch noch angemerkt, hatte ich am Tag vorher in der Tat ein quasi-mystisches Erlebnis, nämlich es gab um 10:40 am eine partielle (90%) Sonnenfinsternis - nur für Euch ein Bild daon (ich finde das Bild zwar schön, aber besonders viel erkennt man nicht, meine ich) Ich war gerade auf einem Strandspaziergang als es dunkler wurde, so wie in einem Schwarz/weiß Film war alles plötzlich - Chiffontischtuch über alles ausgebreitet. :
Bevor ich für heute Schluss mache, hier noch mein obligatorisches Bild für Nicoletta - träume süß trotz Prüfungsstress:
Nicht so schlimm wie vor einigen Tagen am Ninety Mile Beach (er ist nur 90 Kilometer lang), da habe ich die Tür des Wagens nicht aufbekriegt! Im Gegensatz zu den letzten beiden Tagen, an denen es dauergeregnet hat und es einfach nur trüb war, hat aber heute endlich mal wieder die Sonne gescchienen und so sah das heute Mittag aus - einige Leute haben das stürmische Wetter für ihre sportlichen Aktivitäten genutzt (ich hingegen für einen ausgedehnten Strandspaziergang):
Übrigens ist der Strand wirklich schwarzsandig - bisher war er entweder weiß, beige oder rosa - nun, richtig schwarz - ihr seht die Dokumentation im Einführungsbild.
Während die Leute hier also sportlich aktiv sind, habe ich wieder meiner neuentdeckten Leidenschaft "Tiere entdecken und vor die Linse bekommen" gefrönt. Ich hatte auch alle Gelegenheit dazu, denn etwas weiter nördlich befindet sich die einzige Festlandkolonie hier auf Neuseeland von Tölpeln, die ich bisher nur aus Walt Disney Filmen (Bernhard und Bianca) kannte. Wie immer war das Naturereignis wunderbar besuchbar und so teilte ich dieses Erlebnis - dank der formidablen Wege und Ausschilderung - mit einigen Duzend Chinesen und Indonesiern und (wahrscheinlich) einigen Neuseeländern - und nun also auch mit Euch:
Die Tölpel brüten gerade - allerdings habe ich ziemlich lange suchen müssen, bevor ich ein Kücken gefunden habe! Wenn die Jungen flügge geworden sind Ende Januar, dann kommt sogleich die zweite Bewährungsprobe (die erste ist der erste Flugversuch - man sieht es auf den Bildern nicht, aber hier stimmt der Satz "living on the edge", denn das tun die Tölpel, ihre Kolonie nestelt in der Steilküste und der Wind pfeift darauf zu - glücklich das kleine Tölpelchen, dass nicht sogleich an der Feldwand zerschmettert oder auf den Felsspitzen über dem Wasser aufgespießt wird oder ...), nämlich der mehrere tausend Kilometer weite Flug nach Australien - dort bleiben die jugendlichen Vögel dann ca. 4 Jahre und kehren dann zurück zu ihrer Geburtskolonie, suchen sich einen Lebenspartner (kann dauern) und suchen sich einen Brutplatz (kann dauern). Also, bis die ihr erstes Ei gelegt haben (es ist immer nur eins, ein zweites würde die Klippen hinunterkullern, das jeweilige Elternteil - die Brut wird geteilt im Schichtdienst - ist gerade dick genug für ein Ei): kann dauern (meiner Rechnung nach ca. 6 bis 8 Jahre - mein Gott, wie alt werden diese Tiere?! Je länger die Tiere da sind (und die Alten sterben), desto sicherer wird der Brutplatz in der Mitte der Kolonie. Nachdem Nicoletta mir von ihren Beförderungsprüfungen erzählt hatte (zu der ich ihr viel "Glück" wünsche - eher Gerechtigkeit), ging es mir die letzten zwei Tage mal wieder so richtig schlecht und die Demütigungen der letzten Jahre waren ganz präsent - zusammen mit dem Schietwetter hatte ich meine depressiven Tage! Aber irgendwie haben mir die Tölpel gut getan - ich fand sie gar nicht Tölpel, sondern faszinierend und sehr hübsch mit ihren gelb-orangen Köpfen und den herrlich weiß-schwarzen Schwingen.
Eigentlich hätte es mir auch schon gestern wieder besser gehen können, denn zuerst hatte ich Audienz bei dem ältesten Bewohner Neuseelands:
Tane Mahuta, ca 2000 Jahre alt und noch ganz lebendig. Obschon...ist bei den Kauribäumen genauso wie bei den Menschen, je älter sie werden, desto unansehnlicher werden sie. Alle Kauribäume, die wegen ihres hervorragenden Holzes - stabil und gerade gewachsen - sämtlich gefällt wurden von den Europaern seit 1840 und so wurde der Norden der Nordinsel völlig entblößt und stattdessen zogen all die Schafe und viele Kühe auf grüne Weiden, na jedenfalls, einige Reste gibt es noch und dazu gehört ein kleiner Nationalpark südlich der Hokinga-Bucht (dort hatte ich übrigens auch eine sehr gute Übernachtung inmitten von Nussbäumen und in einem Blumen-Blütenmeer), der gehört mittlerweile wieder den Maori als Wiedergutmachung für ihre Enteignung und des Bruches des Vertrages von Warangei. Die Kauribäume wachsen gerade wie Spargel in lichte Höhen, erst so ab 10 bis 15 Metern Höhe fängt die Belaubung an. Bei den alten Bäumen sind viele der Äste abgestorben (ganz weiß im Holz) und auf dem Totholz wachsen neue Bäume. Das Ganze überragt den restlichen Wald um einiges. Die Kauribäume haben sehr empfindliche Wurzeln, die nahe der Oberfläche liegen, Deshalb werden oft Plankenwege gebaut, auf denen man dann durch den Urwald gehen kann - einfach toll. Bei Tane Mahuta fand so eine Art Gedenkfeier statt. Eine Busladung Maori (alle in Hawaihemden) sang Lieder zur Guitarre und freute sich des Lebens (trotz Regens). Beim Zweitältesten Kauri (der etwas dicker ist) saß hingegen andächtig in Medidation versunken und danach über die Meditation reflektierend ein Deutscher Mittelalter Brillenträger, Typ Asket, zusammen mit seiner beflissentlich schweigenden Gattin - einfach peinlich. Ich habe dann mal so getan, als würde ich nicht dazugehören, was schwer ist, denn hier sind so viele Deutsche, so dass ich mich frage, wieviele Deutsche überhaupt noch in Deutschland sind.
Ich bin allerdings auch ins Meditieren darüber gekommen, warum die Neuseeländer allein vom Aussterben bedrohte Lebewesen wie den Kiwi und den Kauri zu ihren nationalen Iconen erheben. Was sagt das über den Nationalcharakter Neuseelands aus - sind die Hiesigen morbide? oder Boten einer neuen Zeit, die all die Zerstörung unserer Erde durch den Menschen sichtbar machen. Die Inseln sind vollgestopft mit Verbots- bzw. Schutzschildern für die wenigen überlebenden Exemplare. Ob davon Kiwi und Kauri überleben werden, das weiß ich allerdings nicht.
zweimal abgelehnt werden, beim dritten Versuch muss diesem stattgegeben werden.Nachdem ich Simon an einer Tankstelle an der A1, der Hauptverkehrsachse nach Auckland hinausgelassen hatte, landete ich in einem von Belgiern geführten Hostel für die Nacht - na, das passte ja (das Bett war übrigens auch belgishc nämlich nicht beschlaftbar, ich habe jedes Holzstück in meinem Rücken gespürt, habe also in dem total engen Zimmerchen (6 Leute in drei Etagen auf 8 qm)nicht gut geschlafen.
Neben der Bedeutung des Kauri für die Maori als Symbol des Lebens habe ich auf Reisen im Nordland noch einiges mehr über die Mystik der Maori gelernt. Vor einigen Tagen war ich ganz im NOrden Neuseelands - nicht am nördlichsten Punkt (der ist etwas weiter im Osten und nach einem französischen Okupator benannt, le Surville, der parallel mit Cook versuchte, Neuseeland zu kolonialisieren), aber jedenfalls dort, was viele für den nördlichsten Punkt halten (gleich daneben ist aber jedenfalls der westlichste Punkt, das Cap Maria von Diemen - hier ein Bild - ich bin zum Strand hinuntergelaufen und 2961 Shcritte wieder hinaufgeklettert!
Also: In dieser Gegend kamen die Maori vor einigen hundert Jahren auch an aus dem polynesisch-pazifischen Raum. Tuki Tahua, ein Chief, leiß 1793 die erste Landkarte Neuseelands anfertigen, um sein Herrschaftsgebiet zu zeigen, Hier eine Replik: (siehe oben). Die Karte zeigt das heutige Nordland (das heutige Auckland begrenzt die Karte auf der linken Seite, der Norden ist rechts) Über die Karte führt eine gestrichelte Linie. Das ist der Weg der Toten, die am Nordkap, dem Te Rerenga Walrua (die Pakhata, also die Europäer, nannten es Cap Reinga) in ihre alte Welt zurückkehren. Ein schönes Bild - Zurückkehren in das Land der Väter, also dorthin, wo man hergekommen ist, dem Norden, dem Polynesischen Raum, die Maori nennen es Hawaiki. Aber im übertragenen Sinne ist das Land der Väter auch das Reich der Toten, denn dahin sind alle Väter (und Mütter-)generationen eingegangen. IN der Vorstellung der alten Maori lag dieses Reich der Toten also im NOrden, dort, woher die Vorfahren ursprünglich nach Neuseeland gekommen waren. Die Verstorbenen verlassen die Welt genau dort, wo sich Te Moana Tapokopoko a Tawhalei (das männliche Element, also die Tasmanische See) und Te Tal o Whitireia (das weibliche Element, also der Pazifik) miteinander vereinigen (in Form der aufeinanderstürmenden Wellen, die hier deutlich zu ereknnen sind) und so das Leben schaffen. Die Toten trinken aus 2 Quellen, die man am Cap Reinga findet, nämlich aus dem Te Walora a TAne (dem Lebenswasser der Göttein Tana) zur Rinigigung der Seelen der Toten und dann aus dem Te Wai Wheroa Rata - das ist praktisch das Eintrittsbillet zum Reich der Toten - trinkt der Tote nicht davon, so muss (!f) er in das Reich der Lebenen zurückkehren. Dort, wo die Quellen ins Meer fließen, sieht man einen auffälligen Fels ins Meer ragen, den Te Rerenga Walrua, auf dem ein ein Baum, ein Pohutukawati, wächst, der den speziellen Namen Kahika hat, denn über seine Wurzeln als Stufen steigen die Toten hinab ins Totenreich, also ins Wasser. Selbst wenn man an all dies nicht glaubt, so ist (!) dieser Ort etwas Besonderes, wie ihr hier auf meinem Bild sehen könnt:
Der moderne Tourist begibt sich zum alten Leuchtturm, der oberhalb dieses mystischen Ortes steht und fotograpfiert sich vor der Unendlichkeit des nördlichen Meeres (Pazifik)
Am Cap gibt es eine ganze Menge zu sehen,nämlich herrliche Dünen, die riesengroß sind und diedie jungen Leute dazu animieren, Sandzu surfen - nichts mehr für mich (so einen Kick habe ich noch nie gebraucht, bin ich viel zu ängstlch für) und die karge Baumlandschaft - auf dem Campingplatz genau unterhalb des Leuchtturms am Strandwanderweg habe ich prima geschlafen in meinem Mietauto und am nächsten Morgen eine Wanderung durch die Mangroven gemacht.
Übrigens - es sei doch noch angemerkt, hatte ich am Tag vorher in der Tat ein quasi-mystisches Erlebnis, nämlich es gab um 10:40 am eine partielle (90%) Sonnenfinsternis - nur für Euch ein Bild daon (ich finde das Bild zwar schön, aber besonders viel erkennt man nicht, meine ich) Ich war gerade auf einem Strandspaziergang als es dunkler wurde, so wie in einem Schwarz/weiß Film war alles plötzlich - Chiffontischtuch über alles ausgebreitet. :
Bevor ich für heute Schluss mache, hier noch mein obligatorisches Bild für Nicoletta - träume süß trotz Prüfungsstress:
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