Samstag, 20. Oktober 2012

Hier nun die Nachträge:

Sendung 1 - Bilder von Kuata





 Mein zweiter Nachtrag spielt sich auch auf Kuati ab, allerdings auf meiner Fotosafari:
























Schließlich mein Schulbesuch - ich kann es eben nicht lassen. In der Schule gab es 4 Klassen, jeweils zwei Schuljahre zusammengenommen. Diejenigen, die nach der 8. Klasse noch weiter auf die Schule gehen wollen, müssen auf das sogenannte Festland, also auf die Hauptinsel(viti Levu) um dort bei irgendwelchen Verwandten zu wohnen. Das Klassenfoto entstand in der 5/6 Klasse zusammen mit dem Lehrer Ben. In der achten Klasse wurde fleißig und ziemlich begeistert Mathematik geübt, während die siebte im Sportunterricht draußen vor der Tür war. Die Kleinen in der 3. Klasse konnten mir sofort auf der Karte zeigen, wo sie wohnen, nämlich auf Fiji. Ich fand allerdings blöd, dass die Karte Europa zentriert war (Deutschlaand war also im Herzen der Karte) während Fiji eigentlich gar nicht mehr drauf war, wäre nicht der äußerste rechte Rand etwas verengt worden, so dass Platz für Fiji war:












Die Rundreise um die Hauptinsel mit Fiji Experience war ein voller Erfolg. Jerry, der gebürtige Fijianer und Erwin (er wird bestimmt anders geschrieben), ein FBI (Fiji born Indian), unser Fahrer, waren eine angenehme und Kenntnisreiche Reiseleitung, die viel Humor zeigten. Hier ein Bild mit den beiden und einem Viertel der Reisegruppe vor einem ziemlich besonderen Denkmal. Der Verblichene hat nichts anderes vollbracht, als 99 Mensche zu essen(manche sagen, es seien 100 gewesen) - welches Land setzt seinen Menschenfressern Denkmäler?!
Neben den recht ordentlichen Hotels, schönen Stränden, und interessanten Ausblicken, gab es aus mener Sicht drei Höhepunkte der Rundreise, nämlich eine Wanderung zu einem Wasserfall - nach der äußerst anstrengenden Matschwanderung auf den völlig aufgeweichten "Wegen" durch Wald und Sumpfgebiet - mehr als einmal war ein Bach zu durchqueren - alles war durchweicht und ich sah aus wie ein Schwein, meine Schuhe brauchten zwei Tage,  um zu trocknen - mit einem phantasitschen Rückweg als Bootsfahrt zwischen Mangroven (Zwischen Wasserfall und Flussfahrt lag ein einstündiger Matschweg in über 30 Grad Hitze bei 100 iger Luftfeuchtigkeit - ich war tot danach! Dann waren wir vorgestern in Suva, der Hauptstadt. Dort gibt es einen herrlichen Obst - und Gemüsemarkt und da gelangen mir schöne Bilder in Rücksprache mit den jeweiligen Händlern und schließlich ein Besuch in einem Dorf mit traditionellem Essen - allerdings zuerst einmal nur für unsere Reisegruppe - alle anderen schauten zu und meine Beine schliefen mir ein von dem Hocken, aber das Essen war einfach phantastisch. Der Farnsalat war hervorragend (Farn in Kokosmilch und Chilli), die unterschiedlichen Tarogerichte ebenso neu wie gut und die Flusskrabben ein Gedicht. Der Schulbesuch fiel ins Wasser (dafür waren wir heute im Waisenhaus in Nadi) und auch das Flussskiing, weil an dem betreffenden Tag ein Dorfmitglied beerdigt wurde. Dafür haben wir ein Dorf erflebt, das wegen der Beerdigungs"feierlichkeiten" au allen Nähten platzte - alle Verwandten von fern und nah waren gekommen. Ich habe ein paar Bilder von diesem Erlebnis eingestellt. Die Heimfahrt war heute leider völlig verregnet - es stürmte, zu den heißen Badequellen sind wir nicht mehr gekommen, weil die Strße überflutet war und daher nicht passierbar. Hier also meine Reiseimpressionen. Zuerst die Matschwanderung mit herrlichem Schwimmen unter dem Wasserfall - übrigens ist der Fijidschungel völlig ungefährlich. Nichts Giftiges kreucht und fleucht - der 1000-Füßler war schon das Äußerste.





Hier bin ich dann zu sehen zusammen mit meinen Reisekameraden beim Sandsurfen und danach beim wohlverdienten Essen und zwar Marakuja-Shake mt Kanoba, einem kalten Gericht, bei dem Weißfisch zusammen mit Tomaten und Kräutern und Gurken in Kokosmilch und Limonensaft eingemacht wurde - herrlich!


Der Marktbesuch hat nachweislich viel Spaß gemacht und neues Essen habe ich auch entdeckt:















Gelegentlich des Besuchs in Suva habe ich auch einmal die Schuluniform noch einmal ins rechte Licht gerückt und den Hafen besucht:


Dann der Dorfbesuch - zuerst das Essen - sieht es nicht herrlich aus?!


(vorher Beerdinung hier die Trauergemeinde, dann Kava-Zeremonie als Begrüßung an uns und dann Essen und dann Zugucken beim Festmahl des Dorfes)
Also weiter: Hier nun der Dorfbesuch - zuerst das Essen






Der heutige Tag dann: Regen - ja, so sieht er aus, der Regen auf Fiji. Wir fuhren vorbei am geplanten Filmgelände der Warner Brothers. Hier werden immerhin so viele Filme gedreht, dass dieser Einreisegrund neben Tourismus der einzig spezifizierte ist auf dem Einreiseformular.






Dazwischen ein Rohrzuckertransport zur größten Zuckerfabrik hier

Zum Schluss mein heutiger Sonnenuntergang - herrlich, nicht wahr!






2 Kommentare:

  1. Liebe Cathrin, wunderbare Bilder! Und wieder herrliche Einblicke in das Land und seine Bewohner!! Danke!

    LG Karo

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  2. HI Cathrin! Das tollste Foto ist das, wo Du aus vollem Herzen lachst! Ist schön, Dich mal wieder so zu sehen :-) Sieht aus, als wärst Du nun wirklich weg!
    Ich fand Costa Rica aber bisher besser als Fidschi - mehr Tiere!
    Lg Deine Nico

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