Sonntag, 23. Dezember 2012

Bevor ich die Bilder von meinem Treck hochladen kann, muss ich Euch einfach von meinen gestrigen Erlebnissen schreiben. welche sensationell sind:


Heute war ein einfach phantastischer Tag! Von Picton bin ich gestern mit meinem neu angemieteten Auto – einem alten, Weihnachtstannenbaumgrünen Toyota (der Vermieter hat gleichzeitig im größten Liquorstore vor Ort gearbeitet nach dem Motto „Drink and Drive“) in den Süden, die Ostküste ein Stück entlang, nach Kaikoura gefahren – und das hat sich gelohnt. Zuerst einmal habe ich hier ein paar nette Leute getroffen (Matthias aus Bankok temporär, Julia aus einem kleinen niederbayerischen Dorf und Marina aus einem Ort zwischen Würzburg und Regensburg, die nun bald ihr Referendariat an der Primarschule beginnen wird (und außerdem bald heiratet – mit 25 Jahren kommt sie sich hier schon alt vor). Gestern Abend haben wir Plätzchen gebacken – na ja, Julias Gedachtnis war nicht hervorragend und wir haben auch nicht so gut aufgepasst, so dass uns die Schokoplätzchen etwas angebrannt sind und anstatt der Nusskrümel haben wir Brotpaniermehl gekauft – es war lecker- heimelig (zusammen mit den Weihnachtsliedern, die leise aus dem Radio tönten). Aber hier in Kaikoura gibt es auch noch eine Menge „exotische“ Tiere. Ich hatte mir im Vornherein ein Ticket bei den Whale Watschers geleistet und das hieß: dreieinhalb Stunden Pottwal suchen, finden, aufnehmen, bestaunen – 3 Wale habe ich sehen können, einen etwas länger (nach ca. 2 Stunden Tauchen, müssen sie für ca. 5 Minuten Luft holen, dann sieht man sie), zwei zeigten sich nur kurz (oder besser gesagt, das Schiffchen kam später), aber die Schwanzflosse habe ich noch gesehen. Die Wale kann man hier bewundern, weil direkt neben dem Schelf der Kaikoura-Graben 1600 Meter in die Tiefe abstürzt – und das in unmittelbarer Landnähe (ca. 1 km). Damit gehört Kaikoura zu den wenigen Orten weltweit, wo man diese Giganten so einfach und unkompliziert bewundern kann.  Dann kamen Delphine geschwommen und ein majesäetisch fliegender Albatros kreuzte die Bahn unseres Bootes. Die Masse eines solchen Wals kann man sich kaum vorstellen, man sieht auch nur etwa ein Zwanzigstel oder so, aber ich habe einfach meiine Kamera drauf gehalten und gefilmt und war einfach happy. Die anderen waren derweil beim Dolphin Encounter, d.h. sie schwammen mit den Delphinen und sind immer noch völlig erledigt, aber enthusiasmiert. Nach dem Whale Watch bin ich an der Küste spazieren gegangen und neben Möwenkolonien und brütenden Austernfischern, Tauschenden von Muscheln und Muscheln gab es dort SEELÖWEN! Als ich mich fotografieren lassen wollte mit einem, da wollte der mich beißen, ich bin dann seitlich weggerutscht und habe mich in Sicherheit gebracht. Die sehen also nur so harmlos und süß aus (das aber wirklich – sie sind so schnuckelig!) – also, es war ein solch phantastischer Tag!!!!






Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Ich freue mich über einen Kommentar!