Montag, 31. Dezember 2012
Wenn ich jetzt schon mal dabei und bevor ich mir im Regen den Franz-Josef-Gletscher anschauen gehe und damit Schluss ist mti Internetzugang heute, schreibe ich noch ein wenig über die Neuseeländer. Die sind ziemlich kommunikativ und nett, aber mindestens 50Prozent von hnen haben bestimmt keinen Spiegel Zuhause. Wenn die Amerikaner schon lässig durch die Gegend gehen, die Neuseeländer bestimmt. 85 Porzent sollen in Stadtähnlicher Umgebung (also nicht 3 stunden von der nächsten Tankstelle und eine Stunde von Ihrem Briefkasten entfernt auf dem Lande lebende Bauern) wohnen. Das macht sich nicht bemerkbar in irgendeiner gearteten Eitelkeit. Die Zufälligkeit miener Bilder, die ich im Zentrum der neuseeländischen Hauptstadt Wellington an einem Sonntagnchmittag aufgenommen habe, diene als Beweis. Fazt - ich fühle mich wohl hier. Weder meine Figur, noch ein Modediktat, noch meinen Schlabberflecken auf der Kleidung (die sich nach jedem Reinigungsvorgang binnen Minuten wie von Zauberhand einstellen) stören hier. Wenn die Leute mich ansprechen, dann tun sie´s gerne - ich scheine nicht europäisch zu wirken (manche fragen mich sogleich, ob ich mich mit Einwanderungsgedanken trage, obwohl ich bezeweifle, dass diese Insel noch mehr Deutschlehrer benötigt oder Historiker mit Schwerpunkt Mittelalter und Betten machen können andere einfach besser als ih!) Also hier meine Zufallsimpressionen, damit ihr euch ein Bild von der Stilbildenen Shoppermeile in Wellington machen könnt: Im besten Falle ist die Klamottage einfallslos, lässig, meist aber zusamemngewürfelt. Wenn die Leute sich schön machen wollen, dann aber total, d.h. ohne Rücksicht auf Typberatung, die Mode ist im Moment bei den Damen scheins fähnchenhaft, mit Halbleggings, hohen Absätzen oder Schlappen, darüber ein Kleid und Kappi, bei den Herren in Shrts mit dem Signum favorisierter Rugbyclubs u.Ä. oder mit Panamahut (aus Plastik9, ansonsten eher sportlich (Shirts, Snickers, Shorts), die Farben sind freundlich rot, ansonsten fad, bei den Damen auch mal großgeblumt. die typischen T-Shirts mit Aufdruck (meist Werbung für Nahrungsmittel) darf nicht fehlen. Das Kleid schnürt die Brüste hoch, liegt eng auf den Hüften, drunter die besagten Leggings, ddarüber wüste Musterung. Bei den Herren tendiert man(n) dazu, alles einige Nummern zu groß zu tragen - das hebt den Komfort. Erstaunlich an dieser Zufallssammlung ist, dass niemand Gummistiefel trägt , den Nationalschuh der Neuseeländer (Gumboots - es gibt sogar einen Ort, Tahupe, in dem jedes Jahr ein Gumbootsfestival stattfindet, mit Gummistiefelweitwurf). Ich mag die Neuseeländer - für die Oper sind sie nichts (gibt es hier wahrscheinlich eh nicht), aber für´s Leben wie geschaffen - eindlich eine Nation, die meine Eitelkeitsstandards trifft.!
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