So, meine Lieben, heute - UBERRASCHUNG! Hier im YHA am Franz-Josef-Glacier kann ich das INternet unbegrenzt 24 Stunden benutzen (naja, ganz so lange nicht, weil ich um 10 Uhr morgen früh auschecken muss, aber - abzüglich die Schclafzeit - bleibt doch auch so noch einige Zeit, endlich mal einiges loszuwerden oder downzuloaden). Tja, wo beginnen - vor der Bilderflut möchte ich doch noch von meinen letzten Tagen seit Kaikoura erzhlen. Zuerst, damit ihr nicht allzu neidisch sein braucht, seit dem Nacchmittag des 21.12. habe ich eigentlich nur schlechtes WEtter gehabt. den einzigen Sonnentag habe ich Dehmel am PC zugebracht, um meine Weiterreise endlich mal auf die Reihe zu bekommen und natürlich in dem Glauben, dass das Wetter nun endlih schön weihnachtlich sein wird. aber Pustekuchen. Die letzten drei Tage war Dauerregen angesagt, so stark, dass ich teilweise die Straße nicht gesehen habe, Sturzfluten! Das ist um so bedauerlicher, als dass ich eientlich durch herrliche Berglandschaften und letztendlich auch Küstenlandscchaften gefahren bin, die dem verbliebenen Anschein nach wirklich sehr schön sind, aber es war regnerisch, stürmisch, kühl oder schwül und außerdem neblig, so dass ich die Berge meistenteils nicht mal gesehen habe - ich habe mir Postkarten angeguckt, damit ich überhaupt weiß, warum der Reiseführer begeistert ist.
Also, seit Kaikoura habe ich noch zwei weitere Seelöwenkolonien gesehen und diese Viecher begeistern mich außerordentlich, Man kann so richtig meditativ zuschauen, was die so alles treiben (im wahrsten Sinne des Wortes - einer Begattung habe ich auch beigewohnt), und gleichzeitig liegen die so reglos, so lasziv irgendwie auf den STeinen hingegossen herum, dass einem das Herz vor Freude springt. Es gibt hier Hotels, die heißen Lazy Seal und das stimmt einfach dem Anschein nach. In der zweiten und der vierten Kolonie habe ich kleine Puppy-Seal en masse gesehen (im Deutschen Seelöwchen, Seelöwlein, Kleinst seelöwen, Seelöwnbabies....) Ich war begeistert - da hat mich auch der REgen kaum gestört (naja, es war wenigstens nicht stürmiscch, aber ich habe noch keinen Seelöwen im Sonnenshein aufmehnen können). Ein häufiger Fall der Freude und äußerst willkommen - jetzt warte ich auf die Pinguine (die sollen aber etwas zurückhaltender sein)
Weihnachten war ich in Collingwood bei Chris und Hiomi im Somerset House zu Gast. Hiomi - aus Japan, Chris - aus Somerset, daher der Name des Hostels und auch der name der rot getigerten Katze. Zu Gast - im wahrsten Sinne, denn als Weihnachtsgescchenk gab es für den Preis von drei Nächten eine vierte Nacht obenauf und außerdem jeden Tag ein Basisfrühstück (die totale Ausnahme hier in den Hostels) und am Weihnachtsabend (das ist hier der 25.12.) wurden alle Gäste zu einem opulenten Buffet eingeladen, dass nach einem japanischen Entree (Suschis), englisch-neuseeländisch (und auch etwas Currymäßig beim Nudelsalat) war. Es war ein Traum! Einfach lecker! Auch der Nachtisch! Außerdem gab es Wein und Bier gratis (normalerweise sehr teuer hier, Bierflasche 0,3 mindestens 5 Dollar). Wir fühlten uns alle eingeladen. Da der 25 auch noch der einzige Tag ohne Regen war - es war ausnahmsweise herrlich lauh und sommerlich, verbrachte ich den Weihnachtsabend auf der Terrasse mit wunderschönem Blick über den Golden Bay - unvergeslich. Nicht vergessen als Quell immerwährender Freuden sollte ich erwähnen Joy, welche einen immer genauso anschaute, als wäre sie am Verhungern (war - ich war Zeuge - nicht der Fall war) und einen Teddybären, der als Rentier verkleidet wurde und die weihnachtlichen Glöckchen klingelte.
In den Folgetagen habe icch dann weitgehend meiner wetere Reiseplanung abgeschlossen und das ist auch gut so - nachdem ich Australien ausfallen lasse - und damit der westlichen Zivilisation orläufig den Rücken zukehre, wollte ich doch wwenigstens wissen, wann ich Visa und Flüge beantragenn muss (und auch bezahlenn muss). Alles ist aber jetzt geklärt, fast alles, das China-Visum ist nach wie vor ein Problem - die Chinesen machen es einem wirklich nicht leicht! Ich versuche zweigleisig zu fahren - ev. reise ich über HOngkong, da soll es leichter ein Visum geben - das wird noch beizieten geklärt. Tja - über die Westküste lohnt es sich nicht, etwas zu sgen - mittlerweile bin ih im südlichen TEil der Südinsel angekommen - habe aber wegen des Wetters eigentlich nichts gesehen. Die sogenannten Pancake-rocks habe ich demgegenüber nicht spritzen sehen, sie waren einfach nur nasse Felsen im Regen - mein Schirm ist durch eine Windboe dort kaputt gegangen - auch eine Erinnerung! So, jetzt lade ich einfach mal Bilder runter und zwar zu folgenden Themen
#Zuerst noch einmal ein Überdosis Weihnachtsbilder - ich habe die seit Anfang Dezember gesammelt und hatte noch keine Gelegenheit, die ins Netz zu stellen - hier eine Auswahl:
Die Bilder sind leider nicht in gewohnter Qualität umgesetzt worden - merkwürdig, vielleicht könnt ihr euch aber trotzdem einen Reim drauf machen.
1. Restbilder zu meinem Queen-Charlotte-Track
2. Einige Bilder von der Coromandel-Küste (da war ichzum Schluss auf der Nordinsel - keine Zeit sonst darüber zu schreiben - nur so viel: Camping war super, der Campingplatz war super, die Wanderungen waren Super und das Wetter war auch noch super) Hier gibt es eine Straße mit Pohutukawas kilometerlang, also etwa 2 Stunden winding Fahrt - Phantastisch! Hier habe ich übrigens einen Neuseeländischen Geigenbauer kennengelernt - wir schwärmten gemeinsam von Mittenwald - ohne die heimische Fauna und Flora aus den Augen zu verlieren, sehr angenehmer TAg.
3. Possum-Jagd - eine der Pest. Zum Schcutz der einheimischen Fauna und Flora wird das Possum systematisch gejagt, ich habe euch ja schon von dem killdrive erzählt. Heute bin ich auch an einem Restaurant vorbeigekommen, die machen Werbung bzw. nennen ihre Gerichte so, als ob sie die Possums auf der Straße üerfahren hätten - der Laden war allerdings dicht, als ich dort war. Dafür habe ich in Hokitaka heute mehrere Geschäfte gesehen, die Westen, Decken, Kissenbezüge, Damenschals usw. aus Possumfell angeboten haben - das Fell ist dicht und kuschelig, da bleibt man warm, das war schon sehr verlockend, aber ich habe wiederstanden, meine Anti-Fell-Sozialisation ist funidert.
4. Dann fiel mir auf, dass einige Ortschaften einen Alkoholbann haben - das war zuerst einmal lustig, aber eigentlich schränkt das die Menschen doch ganz schön ein - Bevormundung durch den Staat, eigentlich untypisch für Neuseeland, aber das ist schon englisch hier an den Menschen, dass sie sich selbst einschränken.
Schließlich: Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr! Vor allen Dingen Gesundheit und Schönheit und dass wir uns wiedersehen in alter Frische - das wünsche ich mir!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Ich freue mich über einen Kommentar!